Haben einzelne Sicherheitsberater, die bei der Tabakschmuggelbekämpfung mit Polizei und Justiz gearbeitet haben, Justizanstalten wie die in Wien-Josefstadt schon mehrmals von innen gesehen?

Plani / Wikimedia (PD)
„Ibiza-Video“-Dunstkreis: Kooperierten Polizei und Finanz jahrelang mit vorbestraften Sicherheitsberatern?

Neue, brisante Dokumente hat jetzt das Online-Medium Fass ohne Boden (FoB) über das Vorleben von Sicherheitsberatern veröffentlicht, die auch im weiteren Zusammenhang mit der sogenannten Causa „Ibiza-Video“ stehen sollen. Bei einer Firma, bei der auch der mutmaßliche Ibiza-Mittäter Julian H. beschäftigt gewesen sein soll, hatten sich laut FoB eine ganze Reihe von Personen mit langem Vorstrafenregister herumgetrieben. Die Vorstrafen sollen von Urkundenfälschung, Unterdrückung von Beweismitteln, Körperverletzung, Betrug, Diebstahl bis hin zum Suchtgifthandel gereicht haben.

Neben den „schweren Jungs“, die bei dem einschlägigen Sicherheitsunternehmen gemeinsam mit Julian H. tätig gewesen sein sollen, soll sich auch ein ehemaliger Heeresnachrichtendienst-Offizier verdingt haben.

Kooperation bei Schmuggelbekämpfung: Bundeskriminalamt stellt sich taub

Dokumente, die eine Zusammenarbeit mit einem Tabakkonzern und dem Bundeskriminalamt in Sachen Tabakschmuggel-Bekämpfung belegen, wurden von FoB der Behörde vorgelegt und ein entsprechender Fragenkatalog übermittelt. Das Bundeskriminalamt stellt sich allerdings taub und will zu einer Kooperation keine Stellungnahme abgeben.

Um diese dubiosen Machenschaften aufzuklären, will der FPÖ-Sicherheitssprecher Hans-Jörg Jenewein jetzt eine parlamentarische Anfrage in dieser Causa „Kooperation der Polizei mit Ex-Knackis“ stellen. Von Interesse ist in diesem Zusammenhang vor allem, was hinter den medienrechtlichen Bemühungen des mutmaßlichen Ibiza-Mittäters Julian H. steckt, der sein Vorleben vor der Öffentlichkeit mit allen Mitteln geheim halten möchte.

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