Während die AfD von den Wahlerfolgen in Sachsen und Brandenburg profitiert, scheint der Hype um die Grünen vorbei zu sein.

pixabay/geralt
AfD im Aufwind, Hype um die Grünen vorbei

Entweder hat es nichts genützt, oder es kam zu früh: Das hohe Lied der Mainstream-Journalisten auf die Grünen, die sie bei Meinungsumfragen in lichte Höhen geschrieben hatten, hat eine geringe Halbwertszeit. Aktuelle Meinungsumfragen ergeben, dass die Zustimmung zur Partei von Robert Habeck und Annalena Baerbock weiter und nachhaltig sinkt. Sie bleiben zwar zweitstärkste Partei, halten aber nur noch bei einer schwachen Zwei vor dem Ergebnis, nämlich bei 21 Prozent, wie Bild am Sonntag unter Berufung auf die wöchentliche Emnid-Erhebung berichtet.

Vorteilhaft auf die weitere Zustimmung wird sich wohl auch der parteiinterne Machtkampf nicht auswirken. Aktuell kämpft sich Cem Özdemir an die Parteispitze zurück.

Linke Wählerwanderung

Der Abstand zu den Unionsparteien, denen schon Platz zwei hinter den Grünen angekündigt wurde, vergrößert sich. CDU und CSU kommen demnach aktuell auf 29 Prozent.

Von den sinkenden Umfragewerten für die Grünen profitiert die einstige Volkspartei SPD. Auf niedrigem Niveau kann sie sich etwas erholen, nämlich auf 16 Prozent. Die Linke legt einen Punkt auf acht Prozent zu, die FDP verharrt bei sieben Prozent.

AfD im Aufwind

Gestärkt von den sensationellen Landtagswahlergebnissen nimmt die Zustimmung zur AfD immer mehr zu. Sie hält bundesweit stabil schon bei 14 Prozent.

Allgemeine Parteienverdrossenheit

Dass das Vertrauen in die Parteien sinkt, wurde auch mit dieser Umfrage bestätigt. 57 Prozent der Bundesbürger trauen den heutigen Parteien nicht zu, die anstehenden Probleme zu lösen. Nur 40 Prozent haben Zutrauen.

Die Parteiendemokratie wird von immer mehr Bürgern in Zweifel gezogen. Ein großer Teil glaubt nicht, dass eine neue Partei besser für künftige Aufgaben gerüstet wäre.

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