Wien will weniger Operationen in Spitälern, um Wartezeiten zu verkürzen: Zum Handkuss sollen die Niederösterreicher kommen.

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Niederösterreicher sollen in Wien nicht behandelt werden, Flüchtlinge aber schon

Während sich SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner jeden Tag neue Steuern für das Wahlvolk einfallen lässt, hegt das rot-grüne Wien offenbar Sparpläne bei österreichischen Patienten.

Weniger Operationen zulassen

Ein Vorhaben der Wiener Patientenanwältin Siegrid Pilz lässt jedenfalls die Alarmglocken läuten: Um die völlig ausufernden Wartezeiten – etwa auf Operationen – an Wiens Spitälern nicht weiter auf die Spitze zu treiben, sollen nun weniger Operationen und Behandlungen in Wien zugelassen werden. Zum Handkuss kommen sollen vor allem Niederösterreicher.

Konzept gegen Klimaschutz

Der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, Wolfgang Seidl, schüttelt ob dieser Ankündigung nur noch den Kopf. In einer Aussendung meinte er dazu:

Wer also etwa in Groß Enzersdorf lebt, soll sich nicht mehr an das nahe SMZ-Ost wenden dürfen, sondern nach Mistelbach fahren. Das ist ja ein hervorragendes Konzept zum Klimaschutz.

Dass so ein patientenfeindlicher Vorschlag ausgerechnet von der Patientenanwältin, die eigentlich die Interessen der Patienten zu vertreten hätte, kommt, setze dem Irrsinn rund um Wiens Gesundheitsversorgung noch die Krone auf.

Ausländer gegenüber Österreichern bevorzugt

Seidl erinnert, dass die rot-grüne Stadtregierung in den vergangenen 20 Jahren mehr als 350.000 Menschen in Wien nachhaltig und mit erheblichem finanziellem Aufwand, also mit dem Geld der Steuerzahler, angesiedelt hat. Viele von ihnen hätten noch nie einen einzigen Cent in das Gesundheitssystem eingezahlt und sollen nun gegenüber Österreichern, nur weil sie außerhalb der Wiener Stadtgrenzen leben, bevorzugt werden. Das findet der FPÖ-Gesundheitssprecher nicht fair und stellt an Patientenanwältin Pilz die Frage:

Aus Niederösterreich darf keiner in ein Wiener Spital, aus Asien und Afrika aber schon?

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