Linke Ideen aus dem Wolkenkuckucksheim: Steuern auf legalisierte Marihuana-Joints sollen Solarenergie finanzieren.

Porao / Wikimedia (PD)
Hanf-Lobbyisten wollen Klimakrise mit Cannabis-Steuer bekämpfen

Die Klimaschutz-Hysterie führt zu sonderbaren Allianzen in SachenUmweltschutz: Jetzt sehen sich auch Hanf-Lobbyisten dazu bemüßigt, den Klima-Wandel als Basis für ihre Propaganda in Sachen Cannabis-Liberalisierung zu missbrauchen. Eine Gruppe unter dem Titel „Legalize Future“ möchte durch eine Cannabissteuer und der Errichtung von Cannabis-Trafiken 500 Millionen Euro einnehmen.Ihr Argument: In Österreich würde alljährlich Cannabis um rund 2,5 Milliarden Euro konsumiert werden – unabhängig davon, ob die Rauschdroge lagalisiert sei oder nicht.

Noch einmal 500 Millionen sollen in Verwaltung, Polizei und bei der Justiz wegen der Einstellung des Kampfes gegen den Cannabishandel hereinkommen. Mit dieser Milliarde aus der Cannabis-Liberalisierung soll die Klimakrise bekämpft werden.

Solarenergie durch Cannabissteuer?

Die Erträge aus der Cannabissteuer sollen für die Etablierung der Solarenergie eingesetzt werden, wie „Legalize Future“ betont:

Wenn wir diese Cannabissteuer zweckwidmen und in Form einer 5.000 Euro Förderung für Photovoltaikanlagen, Energiespeicher und Elektromobilität für jeden österreichischen Privathaushalt wieder ausgeben, schaffen wir den Umstieg auf 100% Solarenergie in den nächsten 5 Jahren und haben dann vielleicht noch eine Chance die Klimakrise zu bewältigen.

Die aktuelle Lage im Rechtsstaat Österreich ist derzeit aber eine andere. Der ungeregelte Vertrieb von Cannabisprodukten wurde zuletzt im Herbst 2018 deutlich eingeschränkt, nachdem die Rechtslage vom zuständigen Ministerium klargestellt wurde.

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