Vor allem in den schwarzen Townships wird gemordet und vergewaltigt – aber auch Weiße werden verstärkt zu Opfern.

Olga Ernst / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Kein „Kap der guten Hoffnung“ mehr: Mord- und Vergewaltigungsserie erschüttert das Land

Das Land am Kap der guten Hoffnung ist zur Kriminalitäts-Hochburg des afrikanischen Kontinents geworden. Seit dem April 2018 erschüttert eine Mord- und Vergewaltigungsserie Südafrika. So gab es von April 2018 bis März 2019 täglich nicht weniger als 44 Morde und 144 Vergewaltigungen. Und auch in den Folgemonaten scheint die Mordserie nicht abgerissen zu sein.

Innerhalb eines Jahres gab es somit nicht weniger als 21.022 Mordfälle und 52.420 Vergewaltigungsfälle, wie Polizeiminister Bheki Cele von der Regierungspartei Africanischer National Congress (ANC) zugeben musste. Binnen Jahresfirst sind die Morde um 3,6 Prozent und die Vergewaltigungsdelikte um 4,6 Prozent angestiegen.

Hundertausende fordern Todesstrafe für Verbrechen an Frauen

Jetzt sorgt eine Online-Petition für Aufsehen, die eine Verschärfung des Strafrechts fordert. Mehrere hunderttausend Südafrikaner fordern in dieser Volksinitiative die Einführung der Todesstrafe für Verbrechen an Frauen.

Neben Frauen sind landesweit auch Weiße in der Opferstatistik ganz vorne. Viele radikalisierte Farbige und Schwarze morden, brandschatzen und vergewaltigen vor allem im ländlichen Bereich auf Farmen, die sich in der Hand weißer Eigentümer befinden, und vor der Enteignung stehen.

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