ORF-Migrantensendung „Heimat fremde Heimat“ hetzt vor Nationalratswahlen gegen demokratisch gewählte Rechtsparteien in Italien und Ungarn.

Thomas Ledl / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-AT)
ORF-Sendung „Heimat fremde Heimat“ hetzt gegen demokratische Rechtsparteien

Der Systemsender ORF, der von Zwangsgebühren der Hörer und Seher finanziert wird, schaltet sich wieder einmal vor Wahlen mit parteipolitischer Propaganda und Hetzerei gegen demokratische Rechtsparteien in den öffentlichen Diskurs ein. Silvana Meixner präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am kommenden Sonntag (15. September) um 13.30 Uhr in ORF 2 unter anderem mit folgendem Beitrag. Wieder einmal müssen Italien und Ungarn als Schreckgespenster herhalten. In Wahrheit möchte man aber so die Wahlen in Österreich beeinflussen:

Der Rechtsruck und seine Folgen

Rechtspopulistische Bewegungen in Europa stellen die liberalen Werte der EU in Frage. Zum Beispiel laufen aufgrund schwerwiegender Verstöße gegen die demokratischen Grundrechte Verfahren gegen die ungarische Regierung. Der ungarische Journalist Tamas Foti ist deshalb ausgewandert. Auch in Italien erfahren Rechtspopulisten und Rechtsextreme viel Zuspruch in der Bevölkerung. Das bereitet etwa dem in Wien lebenden Schauspieler und Sohn italienischer Eltern Stefano Bernardin Sorgen. Mehmet Akbal berichtet.

Herr Bernardin und seine „Sorgen“ um Italien

Wieder einmal wird mit dem Schauspieler Stefano Bernardin eine Person des öffentlichen Lebens instrumentualisiert, um seine „Sorgen“ um Italien und den imaginären „Rechtsruck“ zu artikulieren. Bernardin wurde 1977 in Wien geboren und lebt seit 42 Jahren in dieser Stadt. Welche „Phantomschmerzen“ politischer Art er über Italien artikulieren könnte, bleibt daher ein Rätsel. Er könnte wohl nur über die 70er Jahre in Italien philosophieren, als er im sicheren Wien geboren wurde und aufgewachsen ist, während in der Heimat seiner Eltern die Roten Brigaden ihre blutige Spur durch das ganze Land zogen.

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