Türkische Schlepper transportierten 160 Einwanderer illegal nach Deutschland und tankten ihre Fahrzeuge mit Heizöl.

Ben Sale / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Bundespolizei geht gegen Balkanrouten-Schlepper vor

Alarmstufe Rot herrschte am 14. September in Nordrhein-Westfalen, als die Bundespolizei gemeinsam mit den Zollbeamten gegen einen kriminellen Ring von Balkanrouten-Schleppern vorging. Insgesamt 235 Bundesbeamte waren im Einsatz, um Hausdurchsuchungen durchzuführen und Gewerbeobjekte zu stürmen. Hintergrund war die Schleusung von 23 illegalen irakischen Einwanderern, die 2018 aufgegriffen worden waren.

Die Ermittlungen konzentrierten sich auf den Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von ausländischen Staatsangehörigen und des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Steuerhinterziehung sowie des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt.

Türkische Schlepperbande im Visier der Ermittler

Eine türkische Schlepperbande soll mutmaßlich rund 160 illegale Zuwanderer aus dem nahen und mittleren Osten über die Balkanroute bis nach Deutschland geschmuggelt haben. Zum Betrieb der Schlepperfahrzeuge soll die kriminelle Organisation Heizöl verwendet haben und so die Kraftsteuer zu Lasten des deutschen Fiskus hinterzogen haben.

Bei der Polizeiaktion wurden Datenträger, Mobiltelefone und verschiedene Unterlagen beschlagnahmt, die nunmehr ausgewertet werden. Beschlagnahmt wurden auch über 18.000 Liter Heizöl in IBC-Containern und ca. 3.000 Heizöl in 13 Lkw. Auch Bargeld und Zugmaschinen wurden sichergestellt und beschlagnahmt.

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