Wünscht sich die Kronen Zeitung Herbert Kickl an einem Laternenmast aufgehängt? Ein entsprechender Artikel geht ganz in diese Richtung.

zVg
„Kronen Zeitung“ schreibt über FPÖ-Wahlplakate mit Kickl: „Hängt ihn höher“

Eine Geschmacklosigkeit der besonderen Art leistete sich die Tiroler Kronen Zeitung in ihrer Printausgabe. Dort wurde im „Wahlsplitter“ auf tiefstem Niveau gegen FPÖ-Spitzenkandidat Herbert Kickl geätzt. Die jüngste Entgleisung der Zeitung passt zu ihrer sehr auffälligen Stimmungsmacherei gegen den FPÖ-Politiker.

Angeblicher „Stammtisch“ spottet über Kickl

Aufgrund der zunehmenden Vandalenakte gegen Wahlplakate der FPÖ – unzensuriert.at berichtete – mutmaßt die Kronen Zeitung, dass die FPÖ in Tirol nun ihre Plakate möglichst hoch auf Laternen anbringen lässt. Der tendenziöse Text des Verfassers beginnt dabei mit den skandalösen Zeilen „Hängt ihn höher“ (wohl angelehnt an den alten Clint-Eastwood-Klassiker, wo dieser knapp vor dem Exitus vom Galgen geschnitten wird). Gemeint ist in diesem Fall Herbert Kickl, der auf einem Wahlplakat in Zirl auf einer Straßenlaterne zu sehen ist. Auch ein Seitenhieb, den man angeblich am „Stammtisch“ aufgeschnappt haben will, wird dabei gegen Kickl gefahren:

„Hängt ihn höher! Das dürfte die Anweisung der FPÖ an die Wahlkampfhelfer in Tirol gewesen sein. So hängt Herbert Kickl in Zirl in luftiger Höhe auf einer Straßenlaterne, direkt unter der Lampe. „Damit ihm ein Licht aufgeht“, spottet der Stammtisch. […]“. 

Wo bleibt der Aufschrei der Moralisten?

Während heimische Medien und Politik nach dem FPÖ-Parteitag und den satirischen Aussagen Herbert Kickls bereits wieder in Schnappatmung verfallen sind – die linke NGO „fairness-Asyl“ hat ihn gar wegen Verhetzung angezeigt – bleiben die empörten Aufschreie nach den indirekten Todeswünschen der Kronen Zeitung an Herbert Kickl bisher hingegen aus.

Übrigens: Im Western „Hängt ihn höher“ („Original: „Hang ‚em High“, USA 1968) jagt und erwischt der fast Gehängte seine Peiniger und führt sie ihrer gerechten Strafe zu…

Die Salzburger FPÖ-Chefin Marlene Svazek dazu auf Twitter:

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