Venezuelas konservativ-liberaler Oppositionsführer und Parlamentspräsident Juan Guaidó möchte einen Machtwechsel und keinen Dialog mit den Marxisten.

Alexcocopro / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Dialog oder Konfrontation zwischen Regierung und Opposition?

Neue Entwicklungen tauchen am Horizont der innenpolitischen Konfrontation in Venezuela auf. Waren die letzten Jahre von bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen dem sozialistischen Regime unter Staatspräsident Nicolas Maduro und der konservativ-liberalen Opposition geprägt, so gibt es jetzt Kräfte auf beiden Seiten, die sich einen Dialog vorstellen können.

Während Oppositionsführer und Parlamentspräsident Juan Guaidó einer Zusammenarbeit mit den Marxisten unter Maduro nichts abgewinnen kann, wollen andere Oppositionsvertreter den Versuch eines Dialogs wagen.

Informationsminister Jorge Rodríguez leitet den Dialog ein

Um den Dialog einzuleiten, hat Maduro seinen Informationsminister Jorge Rodríguez vorgeschickt, auf dass er Verhandlungen mit der Opposition aufnähme. So will die sozialistische Regierungspartei in die Nationalversammlung zurückkehren.

Außerdem wird über die Neubesetzung der Wahlbehörde zwischen Regierungs- und Oppositionsvertretern verhandelt. Dies lehnt Oppositionsführer Guaidó allerdings ab. Er will weiterhin einen Machtwechsel über den Weg von Neuwahlen. Inzwischen verschlechtert sich die ökonomische Lage Venezuelas und seiner Bevölkerung weiter.

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