Unter Generaldirektor Alexander Wrabetz hat der Staatssender ORF die Spendierhosen an.

Gregor Tatschl / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Staatssender leistet sich teure Berater für sein schwaches Programm

Nicht weniger als 2,1 Millionen Euro hat der Staatssender ORF innerhalb eines Wirtschaftsjahres für Beratungsleistungen ausgegeben. Die überwiesenen Honorare sollen laut einem Bericht des Onlinemediums Oe24.at zwischen 10.800 und gigantischen 360.000 Euro liegen.

Unter anderem soll ein „Stylingkonzept Moderatoren“ und ein „Styling Karlich-Show“ um 115.800 Euro beauftragt worden sein. 120.000 Euro sollen an einen „Kommunikationsexperten“ und an ein weiteres „Unternehmen für Informationsmanagement und Nachhaltigkeit“ 71.500 Euro geflossen sein. 30.570 Euro soll ein „externer Journalist“ für „Tipps für Im Zentrum“ erhalten haben. Eine „Gartenfachfrau“ soll für die Mitwirkung für eine ORF-Sendung des Landesstudios Burgenland 11.137,50 Euro gekostet und die „Umsetzung Abfallkonzept“ soll mit weiteren 17.250 Euro zu Buche geschlagen haben.

Umweltinitiative „Wir für die Welt“ erhielt 42.300 Euro

Damit nicht genug, soll etwa auch der Verein Umweltinitiative „Wir für die Welt“, an dem Greepeace und der World Wild Found beteiligt sind, 42.300 Euro aus den Geldern des ORF erhalten haben. Gleichzeitig soll der ORF dort auch Vereinsmitglied sein, wie Oe24.at berichtet. Bezahlt wird das alles aus den ORF-Zwangsgebühren, die die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes an den Staatssender überweisen müssen.

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