Sie wären sehr willkommen, aber sie kommen nicht (mehr): Ohne Massen neuer, illegaler Migranten müssen der Fonds Soziales Wien und Asyl-Verdiener wie Caritas & Co. Personal abbauen.

pixabay/YvonneScholz
Asyl-Industrie: Organisationen beklagen Rückgang bei Asylanten

Großes Klagegeheul ist in der sogenannten Asyl-Industrie Österreichs ausgebrochen. Durch den Rückgang der Asylanten-Zahlen mussten Unterkünfte und Betreuungseinrichtungen geschlossen und Mitarbeiter freigesetzt werden. So soll nach einem Medienbericht des ORF-Landesstudios Wien allein der städtische Fonds Soziales Wien (FSW) im Jahr 2018 nicht weniger als 18 Asylanten-Unterkünfte geschlossen haben. Bis zum August 2019 konnten weitere Unterkünfte und Betreuungseinrichtungen für Asylanten geschlossen werden. Als Grund werden sinkende Zahlen für die Betreuung in der sogenannten Grundversorgung für Migranten angegeben.

So soll die Gesamtzahl für die Grundversorgung in der Bundeshauptstadt Wien von 33.500 (2017) auf rund 26.400 (2018) gesunden sein (in Zahlen sind das 7.100 Personen oder 21,2 Prozent). Anspruch haben Asylanten bis zu vier Monate nach dem rechtskräftigen Abschluss des Asylverfahrens. Der FSW soll bisher ein Drittel der im Jahr 2015 neu eingestellten 110 Mitarbeiter für die Asylantenbetreuung wieder gekündigt haben.

Caritas musste 45 Asylbetreuer frei setzen

Bei der kirchlichen Asylanten-Betreuungsorganisation mussten 45 Mitarbeiter freigesetzt werden, da der Nachschub an neuen Betreuungsfällen ausgefallen ist. Lediglich die sozialistische Volkshilfe, das ÖVP-nahe Hilfswerk und die evangelische Diakonie arbeitet mit der gleichen Anzahl an Betreuern weiter. Diese Organisationen haben nämlich 2015/2016 mit vielen sogenannten „Freiwilligen“ gearbeitet und deshalb keine neuen Dienstverhältnisse eingehen müssen.

Offiziell geben es die Verantwortlichen zwar nicht zu, aber eine neue Welle illegaler Migranten könnte die Asylindustriemaschinerie bei den heimischen Nichtregierungsorganisationen wieder anwerfen, und deshalb schielen manche wohl wieder verstohlen auf die immer größere werdenden Lücken entlang der sogenannten Balkanroute. Dort warten seit Monaten zehntausende Illegale, um nach Mitteleuropa zu kommen. 

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