Vor drei Jahren war der Hofer-Gartenzaun für oe24/Österreich noch kein Problem, nun, drei Tage vor der Wahl, wird er plötzlich skandalisiert.

screenshot oe24.at
Schmutzkübel kurz vor Wahl: „oe24“-Schmuddeljournalismus um Hofer-Gartenzaun

Der Schmuddeljournalismus diverser Medien erreicht weinige Tage vor der Nationalratswahl einen Höhepunkt. Wurden zuerst ungeprüft anonyme Anzeigen übernommen, in denen ernsthaft behauptet wurde, dass ein Mandatskauf um zehn Millionen Euro stattgefunden hätte, wird es nun noch absurder.

Wer kauft ein Mandat um zehn Millionen?

Eine völlig irre Räuberpistole, die – natürlich – von einer anonymen Anzeige stammt, kursiert seit einigen Tagen und wird auch von den selbsternannten „Qualitätsmedien“ unreflektiert abgedruckt. Da wird tatsächlich behauptet, bei der FPÖ hätte sich jemand ein Nationalratsmandat um zehn Millionen Euro erkauft! Wenn eine Abgeordnetenperiode fünf Jahre dauert (meistens ist dies ja kürzer, die aktuelle dauerte nur etwa zwei Jahre) ist der Nettoverdienst in diesen fünf Jahren etwa 350.000 Euro. Ein guter Verdienst, für den aber auch noch gearbeitet werden muss. Und dafür soll jemand zehn Millionen zahlen?

Österreich kampagnisiert wegen Hofer-Gartenzaun

Unterste Schublade ist aber auch die Schmutzkübelkampagne gegen den FPÖ-Spitzenkandidaten Norbert Hofer. Weil er im Jahr 2016, im Zuge seiner Kandidatur zum Bundespräsidenten, Morddrohungen erhielt (oe24 hat das am 30. Oktober 2016 selbst berichtet), wurde eine Thujenhecke in seinem Garten gegen eine sichere Gartenmauer getauscht. Und nun ist das der große „Spesenskandal“, weil ein Politiker, auf Grund von ein paar wahnsinnigen undemokratischen Menschen, die ihn mit Mord bedrohen, eine schöne, grüne Gartenbegrenzung – auf Empfehlung der Behörde –  gegen eine Betonmauer austauscht.

Falter-Klenk verteidigt Hofer

Diese absurde Gartenzaun-Geschichte ist selbst dem linken Falter-Journalisten und FPÖ-Gegner Florian Klenk zu viel. Via Twitter verlautet er:

Dass Hofer und seine Familie im Wahlkampf Sicherheitsmasßnahmen (Zaun) brauchen ist klar. Dass es die Partei zahlt und nicht der Staat spricht jetzt eher für ihn.

Das kann doch alles kein Zufall sein?

Woher kommen viele dieser Schmuddelgeschichten? Aus der Kanzlei jenes Anwalts M., der ein maßgeblicher Hintermann des illegalen „Ibizia-Videos“ ist, wie auch Norbert Hofer in einem Interview bei Oe24– und Österreich-Chef Wolfgang Fellner ausführte.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link