Rendi-Wagner muss mit wachsendem Widerstand rechnen: Auch der Kern-Sohn kehrt der SPÖ den Rücken.

SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Unzufrieden mit Parteikurs: Ex-Kanzler-Sohn Niko Kern trat aus Partei aus und wählte die Neos

In der SPÖ-Familie rumort es gewaltig. Nach Wahlniederlage, innerparteilichen Turbulenzen und Rücktritt von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda kehrte jetzt sogar der Sohn des ehemaligen Kanzlers und SPÖ-Chefs Christian Kern, Niko, der österreichischen Sozialdemokratie den Rücken. Der Kern-Sohn wählte laut Gratis-Blatt Österreich bei den Nationalratswahlen die Neos und trat jetzt auch aus der Partei aus.

Der streitbare Ex-Kanzler-Sohn hatte sich wiederholt mit SPÖ-Spitzenpolitikern wie Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil oder dem Tiroler Landesobmann Georg Dornauer via Twitter angelegt. Wie viele SPÖ-Parteigänger ist Niko mit dem Kurs der Sozialdemokraten unter Pamela Rendi-Wagner unzufrieden.

Rendi-Wagner provoziert Kritiker mit Drozda-Nachfolger Deutsch

Insbesondere mit der Bestellung von Christian Deutsch als neuem Bundesgeschäftsführer der SPÖ provoziert Rendi-Wagner ihre innerparteilichen Kritiker. Deutsch als enger Gefolgsmann von Ex-Bundeskanzler Werner Faymann steht seit Jahren als strukturkonservativer Parteisoldat innerhalb der SPÖ in der Kritik. Deshalb wurde er etwa 2014 von Michael Häupl als Wiener Landesparteisekretär entlassen.

Und was viel schwerer zählt: Als Wahlkampfleiter an der Seite Rendi-Wagners ist Deutsch gemeinsam mit Thomas Drozda der Hauptverantwortliche für das schlechte SPÖ-Ergebnis vom vergangenen Sonntag.

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