Diktat der Gutmenschen: Für Bezeichnungen wie „illegaler Ausländer“ werden in New York künftig bis zu 250.000 US-Dollar Strafe verhängt.

user:AngMoKio / Wikimedia (CC BY-SA 2.5)
Bis zu 250.000 Dollar: New York stellt den Begriff „illegale Ausländer“ unter Strafe

Im demokratisch regierten New York City sorgt der linksliberale Bürgermeister Bill de Blasio immer wieder mit denkwürdigen Ideen für Aufsehen: Jetzt sollen sogar bestimmte Bezeichnungen für illegale Migranten und sogar die Drohung, die Einwanderungsbehörde zu kontaktieren, unter Strafe gestellt werden. Für diese „Verbrechen“ werden in der US-Metropole nun absurde Strafen von bis zu 250.000 Dollar verhängt.

Der Begriff „Ausländer“ ist „entmenschlichend“

Nicht die illegale Einreise bzw. der Aufenthalt von Migranten soll bekämpft werden, sondern ausgerechnet diejenigen, die darauf hinweisen: Sollte die Bezeichnung „illegaler Ausländer“ – unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Aussage – in Zukunft in „abwertender“ Weise gebraucht werden, können bis zu einer Viertelmillion US-Dollar an Bußgeld fällig werden. Sollte man gegenüber einem (illegalen) Migranten drohen, die Einwanderungsbehörde (!) zu kontaktieren oder diesen wegen seiner mangelnden Englisch-Kenntnisse bzw. dem Gebrauch seiner Muttersprache „diskriminieren“, können bis zu 230.000 Dollar Strafe verhängt werden. Wie die New York Post berichtet, hat die New Yorker „Kommission für Menschenrechte“ nun einen ganzen Katalog mit politisch unerwünschten Begriffen veröffentlicht: „Alien“, also schlicht und ergreifend „Ausländer“ oder „Fremder“, sei bereits „entmenschlichend“ für Einwanderer, weil es diese „ausgrenzen“ und zu „anderen“ machen würde.

Bürgermeister de Blasio: New York ist die ultimative Migranten-Stadt

Grund für das Gesetz sei die aktuelle politische Atmosphäre in der Stadt und natürlich die besonders bösartige „nationale Rhetorik“, die die Würde der Immigranten gefährden soll. Dass es der Regierung von New York nicht um Würde und Respekte von Ausländern geht, ist in der von Demokraten regierten Millionenstadt offenkundig: Dort führt man weiterhin einen erbitterten Kampf gegen die Trump-Administration in Washington und deren migrationskritischen Kurs – in die, wie de Blasio wörtlich sagt, „ultimative Migranten-Stadt“ passe so etwas freilich nicht.

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