Wegen der immensen Kostenüberschreibung beim Patscherkofelbahn-Neubau von 25 Millionen Euro könnte es in Innsbruck bald Neuwahlen geben.

Franz Legner / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Bau-Skandal: Innsbrucks Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer vor Amtsenthebung inklusive Neuwahlen?

Kommende Woche könnte es in Innsbruck zu einem politischen Paukenschlag kommen. Die dortige Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Liste Für Innsbruck/ÖVP), bis 2018 Bürgermeisterin der Landeshauptstadt, steht wegen der Kostenexplosion beim Neubau der Patscherkofelbahn am Pranger. Nächste Woche könnte ein FPÖ-Antrag die Amtsenthebung der Vizebürgermeisterin bewirken.

Die ursprünglich mit 41 Millionen Euro projektierten Baukosten wurden im Laufe der Errichtung der Bahn gleich um 25 Millionen oder 61 Prozent überschritten. Das sind aber nur die vorläufigen Kosten, die endgültige Schlussrechnung ist noch gar nicht vorhanden.

FPÖ-Antrag könnte Regierungskoalition in Innsbruck sprengen

Der FPÖ-Antrag für eine Amtsenthebung im Innsbrucker Gemeinderat ist bereits im Sommer von der FPÖ-Fraktion unter Fraktionschef Rudi Federspiel eingebracht worden. Auch ein Antrag der Kleinfraktion Gerechtes Innsbruck zielte auf die Abwahl von Oppitz-Plörer ab.

Aus dem Innsbrucker Gemeinderat verlautbarte, dass Teile der Regierungskoalition ebenfalls Oppitz-Plörer zur Rechenschaft ziehen möchten, damit wäre die Koalition aus Grün, Liste für Innsbruck/ÖVP, SPÖ und ÖVP wohl Geschichte, und die Innsbrucker würden wieder zur Wahlurne gerufen werden.

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