Sigrid Maurer sieht allerorts Männer, die ihr nachstellen. Einer wehrte sich.

Jan Zappner / Wikimedia CC BY-SA 2.0
Grüne Wieder-Nationalratsabgeordnete neuerlich wegen übler Nachrede vor Gericht

Wegen übler Nachrede und Kreditschädigung steht am 9. Oktober Sigid Maurer wieder vor Gericht. Die nun wieder für die Grünen im Nationalrat versorgte Politikerin hatte dem Geschäftsmann Albert L. aus Wien-Josefstadt unterstellt, ihr über Facebook obszöne Nachrichten geschickt zu haben. Nicht zum ersten Mal fühlte sich die Tirolerin sexuell belästigt. Auch in der Vergangenheit ortete sie des Öfteren “me-too”-verdächtige männliche Phantasien.

Prozess auf 9. Oktober vertagt

Albert L. wollte ihre Unterstellungen jedoch nicht hinnehmen, klagte und bekam vor dem Wiener Landesgericht Recht. Doch das Oberlandesgericht Wien hob die Verurteilung Maurers auf, weshalb der Prozess erstinstanzlich wiederholt werden muss. Zur ursprünglich angesetzten Verhandlung am 16. September waren allerdings zu wenig Zeugen gekommen, sodass die Prozesswiederholung nun für den 9. Oktober angesetzt wurde.

Unzensuriert sprach mit dem Geschäftsmann über den kommenden Prozess.

Unzensuriert: Was hat sich getan, seit Sie Frau Maurer zuletzt gesehen haben?

Albert L.: Frau Maurer habe ich in meinem Leben keine zehn Mal gesehen. So oft hat sie nicht in meinem Geschäft eingekauft. Zuletzt sah ich sie beim gewonnenen Prozess 2018. Bereits im Oktober 2018 wurden die Medien davon informiert, dass ich richtig ausgesagt habe und Frau Maurer ihre bösartige Geschichte über mich erfunden hat.

Unzensuriert: Was wurde den Medien zugespielt? Und welchen Medien?

Albert L.: Der Falter wurde von der Richterin am Landesgericht für Strafsachen Wien, Christina S., persönlich angeschrieben! Das heißt, unsere Justiz gibt Informationen an ihr genehme Journalisten weiter.

Unzensuriert: Und was waren diese Informationen?

Albert L.: Dass es „starke Verdachtsmomente hinsichtlich einer im Verfahren nicht involvierten, dritten Person als Verfasser der Nachrichten an Frau Maurer ergeben haben.“

Unzensuriert: Nun, das ist eine Sensation. Hat der Falter darüber berichtet?

Albert L.: Kein Wort. Seit Oktober 2018 kein Wort. Wenn das nicht Lückenpresse ist, was dann: Nur das berichten, was in die politische Weltanschauung passt. Was nicht passt, wird passend gemacht oder weggelassen. Deshalb verlieren die Mainstream-Medien auch an Vertrauen.

Unzensuriert: Und Leser.

Albert L.: Zu Recht.

Unzensuriert: Was erwarten Sie vom Prozess am kommenden Mittwoch?

Albert L.: Dass das Urteil vom ersten Prozess wiederholt wird. Recht muss Recht bleiben.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link