Die Tiroler Landeshauptstadt wird ab Donnerstag voraussichtlich ohne Vizebürgermeisterin sein.

Dnalor 01 / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-AT)
Innsbruck: Christine Oppitz-Plörer vor Abwahl als Vizebürgermeisterin

Der FPÖ-Antrag auf Abwahl der schwarzen Vizebürgermeisterin von Innsbruck, Christine Oppitz-Plörer (Liste Für Innsbruck/ÖVP), im Innsbrucker Gemeinderat am kommenden Donnerstag, den 10. Oktober 2019, dürfte durchgehen. Die Grünen haben sich in einer Klubsitzung am Montag, dem 7.Oktober 2019, entschlossen, den freiheitlichen Misstrauensantrag zu unterstützen. Hintergrund des Misstrauensantrags ist die 60-Prozent-Überschreitung der Baukosten für die neue Patscherkofelbahn.

Bauprojekt aus dem Ruder gelaufen

Dieses Bauvorhaben ist noch eine Altlast aus der Ära Oppitz-Plörer als schwarze Bürgermeisterin der Tiroler Landeshauptstadt. Auch Oppitz-Plörers Nachfolger im Bürgermeisteramt, der Grüne Georg Willi, spricht davon, dass dieses Bauprojekt völlig aus dem Ruder gelaufen ist.

Neuwahlvariante in Innsbruck steht auf der Agenda

Die Abwahl von Oppitz-Plörer könnte auch zu einer Neuwahl in Innsbruck führen. Die Koalition zwischen Grünen, Liste Innsbruck/ÖVP, SPÖ und ÖVP wäre mit der Abwahl von Oppitz-Plörer wohl Geschichte. Bürgermeister Georg Willi geht aber davon aus, dass es auch jenseits der Liste Innsbruck/ÖVP Mehrheiten für eine Weiterarbeit in der Tiroler Landeshauptstadt geben könnte. Eines bleibt der alten oder neuen Stadtregierung aber nicht erspart: Es gibt immer noch keine Schlussrechnung für den Bau der Patscherkofelbahn, deshalb könnte das Prestigeprojekt am Ende sogar teurer als 66 Millionen Euro werden.

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