Das Lernniveau in der Simmeringer Islamschule soll unterm Hund sein.

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Skandal um Öffentlichkeitsrecht für Islamschule in Wien-Simmering

Im Strudel des Nationalratswahlkampfs ging eine Skandalgeschichte in den Medien völlig unter: Die Islamschule in Wien-Simmering bekam Öffentlichkeitsstatus, obwohl zuvor bei der notwendigen Externistenprüfung die Hälfte der Kinder durchfielen.

Schule steht Milli Görüs nahe

Der Kurier hat am 6. September darüber berichtet, dass die Neue Mittelschule in der Forian-Hedorfer-Straße 21 vom Bildungsministerium doch noch rückwirkend das Öffentlichkeitsrecht zugesprochen bekam. Bei dieser Einrichtung handelt es sich um die Islamschule des Vereins „Solmit“ (Solidarisch miteinander). Sie steht der Islamischen Föderation und somit der Gemeinschaft der Milli Görüs nahe.

Hälfte der Kinder fiel bei Prüfung durch

Die Islamschule wurde gegen den Widerstand der FPÖ und mit Wohlwollen der Bezirks-SPÖ, die damals in Simmering das Sagen hatte, errichtet. Heuer stellte sich heraus, dass diese Bildungseinrichtung mit bisher konfessionellem Status offenbar gravierende Mängel beim Unterricht aufweist. Denn bei einer Externistenprüfung in einer öffentlichen Schule der Stadt Wien fiel die Hälfte der Kinder durch.

Stadler: “Mir tun die Kinder leid”

Der freiheitliche Bezirksvorsteher in Simmering, Paul Stadler, zeigt sich empört:

Ich habe gehört, dass die Kinder nicht einmal die chemische Formel für Wasser benennen konnten. Mir tun die Schüler einfach nur leid.

Auch Stadler wundert sich, warum das Bildungsministerium hier nicht sorgfältig waltet und der Islamschule trotz dieser bekannten Fälle das Öffentlichkeitsrecht verliehen hat. „Wer hat da für den Islam und gegen die Kinder interveniert?“, fragt sich der Simmeringer Bezirkschef.

Ohne Öffentlichkeitsstatus Hälfte der Schüler weg

Nicht auszudenken, würden in einer katholischen Schule solche Zustände herrschen. Das Bildungsministerium würde wohl nicht zögern, dieser Schule mit konfessionellem Status das Öffentlichkeitsrecht zu entziehen.

Nicht aber bei der Islamschule. Hätte sie – noch dazu rückwirkend – kein Öffentlichkeitsrecht bekommen, müsste die Hälfte der Schüler in eine öffentliche Schule wechseln.

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