Das schafft wohl nur der ORF: Die Südtiroler Stadt Bozen erhält als einzige eine italienische Bezeichnung.

Screenshot ORF vom 13.10.2019
Wie war das mit Südtirol? ORF serviert Tiroler Stadt den Italienern

Das heutige Südtirol war, mit kurzer Ausnahme zu Zeiten Napoleons und der Niederschlagung der Freiheitsbewegung von Andreas Hofer, bis zum Ersten Weltkrieg Teil Österreichs. Vor hundert Jahren wurde die Region als Kriegsbeute Italien zugeschlagen.

FPÖ für Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler

Erst die türkis-blaue Regierung bemühte sich um ihre Landsleute südlich des Brenners und wollte das erlittene Unrecht wieder gut machen. Die FPÖ drängte darauf, den Südtirolern wieder ihre ursprüngliche und gewaltsam vorenthaltene Staatsbürgerschaft zu verleihen.

Dass Italien damit keine Freude hat, obwohl es bei der eigenen, ans Ausland verlorenen Bevölkerung genau gleich handelt, war klar. Die Italiener wissen ihre nationalen Interessen zu vertreten, Österreich nicht. Und sein Staatsfunkt setzt sogar noch eins drauf.

Verrat an den Eigenen

Der ORF machte bei der Berichterstattung über die Landtagswahl in Vorarlberg am gestrigen Sonntag eine bemerkenswerte Rolle rückwärts: Während Bozen auch als „Bolzano“, einem italienischen Kunstnamen für die ehemals deutsche Stadt, ausgewiesen wird, werden Trient und Venedig, zwei eindeutig italienische Städte, nur mit ihrem deutschem Exonym dargestellt. Das nennt man Verrat an den Eigenen. Oder Kniefall vor dem Ausland, das in der Sache jedoch nichts mitzureden hat. Oder Dummheit.

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