Im Wahlkampf sollen sich die Schulden der SPÖ fast verdoppelt haben.

SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia CC BY-SA 2.0)
20 Millionen Euro Schulden: SPÖ steht vor dem finanziellen Kollaps

Nach der Wahlschlappe bei der letzten Nationalratswahl, als die Sozialdemokraten mit gerade einmal 21 Prozent ein historisch schlechtes Ergebnis einfuhren, droht den Genossen weiteres Ungemach: Die Bundespartei soll hoch verschuldet sein und vor radikalen Maßnahmen stehen.

Teurer Wahlkampf und weniger Parteienförderung

Der Grund für die Misere der Sozialdemokraten: Durch das schlechte Abschneiden und den damit verbunden Verlust an Mandaten und staatlicher Parteienförderung haben sich die finanziellen Umstände weiter verschlechtert. Bereits vor der Wahl soll die SPÖ einen Schuldenstand von insgesamt zwölf Millionen Euro gehabt haben. Durch den Wahlkampf sollen die Verbindlichkeiten der Partei laut Österreich inzwischen auf etwa 20 Millionen Euro angestiegen sein.

Besonders bitter ist für die SP dabei, dass sich diese Wahlkampfkosten offensichtlich nicht ausgezahlt haben: Die Partei wird, bedingt durch ihr schlechtes Wahlergebnis, auch noch 2,5 Millionen Euro im Jahr weniger von der staatlichen Parteienförderung erhalten.

Harte „Strukturierungsmaßnahmen“

Um wenigstens den finanziellen Untergang aufzuhalten, werden nun harte „Umstrukturierungsmaßnahmen“ nötig sein, wie der neue SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch dazu sagte. Damit sind wohl in erster Linie Einsparungen bei SP-Mitarbeitern gemeint, die sowohl den Klub im Parlament als auch die Mitarbeiter der SPÖ-Zentrale in der Wiener Löwelstraße treffen könnten.

Besonders in der Kritik steht dabei wieder einmal die Parteivorsitzende Joy Pamela Rendi-Wagner: Der persönliche Berater der Parteichefin bezieht ein astronomisches Gehalt von 24.000 Euro monatlich. Es bleibt also spannend, ob sich die Sozialdemokratische Partei ausgerechnet unter ihrer Obfrau Rendi-Wagner sanieren wird können: Wie unzensuriert erst kürzlich berichtete, traut die Mehrheit der Bevölkerung ihr keine erfolgreiche Erneuerung der Partei zu.

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