Der „Wiener Philharmoniker“ ist seit 30 Jahren Flaggschiff unter den Goldanlageprodukten der Münze Österreich – und hat im Gegensatz zu Sparguthaben seinen Wert enorm gesteigert.

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Krisensichere Anlageform – „Wiener Philharmoniker“ feiert 30-Jahr-Jubiläum

Es gibt ein Jubiläum in „Gold“ zu feiern: Die österreichische Goldmünze „Wiener Philharmoniker“ feiert das 30 Jahre-Jubiläum. Als Anlageprodukt ist der „Philharmoniker“ Nummer Eins unter in Sachen Wertbestand und Wertzuwachs, wie die Münze Österreich als Herausgeber zu berichten weiß:

Als vor 30 Jahren im Oktober 1989 die Goldmünze „Wiener Philharmoniker“ von der „Münze Österreich“ aufgelegt wurde, betrugen die sogenannten Sparbuchzinsen im Durchschnitt noch knapp drei Prozent. Wer heute als Sparer sein Geld auf das Sparbuch legt, kann in Zeiten der Nullzinspolitik der EZB noch knapp 0,2 Prozent Zinsen von seiner Bank erwarten. Der Rückgang der Zinsen um über 90 Prozent zeigt, dass das Sparbuch zur Kapitalbildung oder zur Altersvorsorge inzwischen vollkommen ungeeignet ist.

Goldpreis seit 1989 um 280 Prozent gestiegen

Während die österreichischen Sparer Monat für Monat an Bargeldwert auf ihren Sparkonten verlieren, ist der Goldpreis seit 1989 um nicht weniger als 280 Prozent gestiegen:

Der Goldpreis, an den auch die Wertentwicklung der Goldmünze „Wiener Philharmoniker“ gekoppelt ist, hat sich seit 1989 um rund 280 Prozent erhöht. Für Sparer und Anleger ist neben der absoluten Kursentwicklung vor allem der tatsächliche Ertrag (Rendite) entscheidend. Mit dem Kauf von Gold kann ein deutlich höherer Ertrag erzielt werden als mit dem Sparbuch. Während Gold im Schnitt um 4,6 Prozent pro Jahr zulegen konnte, fällt der Zugewinn beim Sparbuch mit 1,6 Prozent (vor Steuern) deutlich geringer aus. Real, also um die Inflation bereinigt, konnte mit Gold im Schnitt ein jährlicher Ertrag von 2,5 Prozent erzielt werden, während man mit der Anlage am Sparbuch real einen Verlust von -0,5 Prozent (vor Steuern) erlitten hat.

Finanzwirtschaftsexperten: Gold sollte in keinem Kapitalportfolio fehlen

Finanzwirtschaftsexperten sind sich darüber einig, dass Gold in keinem Kapitalportfolio fehlen dürfe. Neben Aktien und Aktienfonds sollte Gold fester Bestandteil einer Wertanlagenstrategie für jeden Sparer und Kapitalanleger sein:

Neben dem Potential der Wertentwicklung und der Rendite ist bei der langfristigen Kapitalbildung auch das Risiko entscheidend, das bei Gold so gering ist wie bei kaum einer anderen Anlageform. So hat Gold noch nie einen Totalverlust erlitten. Daher empfehlen Experten beispielsweise neben Aktien oder Aktienfonds immer einen Teil der Ersparnisse zur Kapitalbildung in Gold anzulegen. Vor allem: Gold steht in einer sogenannten „negativen Korrelation“ zu Aktien. Heißt: fällt die Aktie, steigt der Goldpreis. Als mit der Finanzkrise 2007 die Aktien in den Sinkflug gingen, begann der Goldpreis als Gegengewicht deutlich anzuziehen. Durch die „negative Korrelation“ ist Gold in jedem Fall ein stabiles Gegengewicht zur Aktie und damit ein sicherer und renditestarker Baustein zur langfristigen Kapitalanlage.

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