Für die hessische Polizei war der „Lkw-Vorfall“ (Symbolbild) vom vergangenen Montag kein Terrorakt – der Verursacher, ein abgelehnter Asylwerber, wird dennoch wegen Mordversuchs angeklagt.

Tobias Nordhausen / Wikimedia (CC BY 2.0)
Polizei: Limburger „Lastwagen-Vorfall“ war „kein Terroranschlag“

Beim dubiosen Lkw-Zusammenstoß, bei dem ein 32-jähriger abgelehnter syrischer Asylant am Abend des 7. Oktober einen gestohlenen Sattelschlepper in Limburg absichtlich (!) in eine stehende Autokolonne gelenkt hat, soll es sich laut Limburger Polizei nicht um einen Terroranschlag handeln. Der Vorfall, bei dem 17 Verletzte zu beklagen waren, erregte auch Aufsehen, weil er von deutschen Medien als „Lkw-Vorfall“ verharmlost wurde.

Polizeipräsident: Tat eines Einzelnen mit persönlichen Hintergründen

Wie Polizeipräsident Stefan Müller, Chef des Polizeipräsidiums Westhessen, vor der Limburger Stadtverordnung sagte, soll es sich bei der Kollision am vergangenen Montag nicht um einen Terroranschlag gehandelt haben. Wie das Polizeipräsidium in Wiesbaden gegenüber der FAZ bestätigte, soll es sich um die „Tat eines Einzelnen“ gehandelt haben, der „persönliche Hintergründe“ zu Grunde lagen. Als ob Terroranschläge nicht von Einzelnen mit „persönlichen Hintergründen“ begangen werden könnten.

Kein Terroranschlag – trotzdem U-Haft

Der Syrer hatte einen Sattelschlepper entführt, indem er dessen Fahrer überfallen und aus dem Führerhaus gezerrt hatte – und anschließend mit voller Absicht nach einer Kreuzung in mehrere stehende Pkw gefahren war. Obwohl in führenden deutschen Mainstream-Medien sogar beschwichtigend von einem „Unfall“ die Rede war (was per Definition einem unbeabsichtigten Vorfall entsprechen würde), drohen dem „Verunfallten“ jetzt dennoch Konsequenzen: Der illegale „Flüchtling“ wurde in Untersuchungshaft genommen – ihm wird versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

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