Die Schweizer Bank Compagnie Bancaire Helvétique (CBH) in Genf soll Transaktions-Drehscheibe für dubiose Geschäfte aus Venezuela sein.

Karl Thomas Moore / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Rote Regime-Günstlinge veranlagen Korruptionsgelder in der Schweiz

Venezuelas sozialistische Seilschaften in Politik, Militär, Verwaltung und öffentlicher Wirtschaft setzten auf Schweizer Bankverbindungen, wenn sie ihre Gelder in Sicherheit bringen. Die solcherart veranlagten Summen sollen – zumindest teilweise – aus massiver Korruption in den letzten eineinhalb Jahrzehnten stammen. Wie die Wirtschafts-Onlineplattform finews.ch veröffentlicht hat, sollen zwischen 2003 und 2015 allein 385 Milliarden US-Dollar durch Korruptionsgeschäfte von roten Regime-Günstlingen auf die Seite gebracht worden sein.

Viele Regime-Vertreter aus Caracas sollen über Konten bei der Compagnie Bancaire Helvétique (CBH) in Genf verfügen. Diese kleine Kommerzbank mit einer offiziellen Bilanzsumme von lediglich 9,3 Milliarden Schweizer Franken wird von venezolanischen Regime-Anhängern als erste Wahl bei ausländischen Finanzverbindungen für sensible Transaktionen gesehen.

Korruptions-Skandal mit Fleischlieferungen im Visier

Unter anderem ist bei der US-Justiz ein Korruptions-Skandal mit Fleischlieferungen im Visier der Ermittler. So laufen gegen den Geschäftsmann Naman Wakil und andere Untersuchungen wegen Fleischlieferungen für ein venezolanisches Lebensmittelprogramm. Um mit diesen Lieferungen beauftragt zu werden, sollen unter anderem über die CBH in Genf insgesamt 5,9 Millionen US-Dollar an Familienmitglieder von Carlos Osario, einem Minister der Regierung unter Nicolas Maduro, geflossen sein.

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