SPÖ-Privatier Kern will die Protzerei einiger SPÖ-Granden allen Ernstes dadurch rechtfertigen, dass auch die „Ikone der Revolution“, Che Guevara, eine „Schweizer Präzisionsuhr“ trug. Ein wahrhaft mörderischer Vergleich…

Screenshot Twitter
„Bewunderte Ikone“ mit „Schweizer Präzisionsuhr“: Ex-Kanzler Kern verherrlicht Massenmörder Che Guevara

Einen besonders verstörenden Ausrutscher hat sich gestern, Mittwoch, Alt-Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) auf Twitter geleistet. Offensichtlich versuchte Kern, sich in die Diskussion um die finanzielle Situation seiner Partei einzubringen, in der unter anderem Joy Pamela Rendi-Wagners persönlicher Berater mit einem monatlichen Berater-Honorar von 24.000 Euro oder der Porsche fahrende ehemalige Bundesgeschäftsführer der SPÖ, Thomas Drozda, für Aufruhr sorgte: Kern bekennt sich als Anhänger des sozialistischen Massenmörders Che Guevara.

„Eine weltweit respektierte und bewunderte Ikone“

Kerns persönliches Vorbild: Ernesto „Che“ Guevara, der südamerikanische marxistische „Revolutionsführer“. Dieser sei „eine weltweit respektierte und bewunderte Ikone“, auch weil er eine „Schweizer Präzisionsuhr“ (Rolex, Anm. d. Red.) Uhr tragen würde. Deshalb seien seine Motive besonders ehrenwert und glaubhaft, glaubt zumindest Kern. Wenn man sich die Reaktionen auf seine Twitterei ansieht, steht er mit dieser Meinung ziemlich allein auf weiter Flur da.

„Che“ rühmte sich, mehr als 1.000 Menschen selbst ermordet zu haben

Dessen Anbiederung an den ehemaligen kubanischen Staatschef scheint zwar bei Sozialdemokraten nicht unüblich, bei der breiten Bevölkerung sorgt die Verherrlichung des brutalen Schlächters Guevera jedoch eher für Ekel und Abscheu: Guevera, von Beruf Arzt, hat sich nicht nur selbst dafür gerühmt, mehr als 1.000 Menschen eigenhändig ermordet zu haben, auch wurden ihm die Folterung und Ermordung unzähliger Häftlinge, willkürliche Morde an kubanischen Kleinbauern und die persönliche Freude an der Hinrichtung seiner politischen Gegner vorgeworfen.

Das rote Wien setzte dem Massenmörder 2008 ein Denkmal

Jedoch scheint nicht nur Christian Kern daran Gefallen zu finden: Die Genossen der Wiener SPÖ errichteten ihrem sozialistischen Freund 2008 sogar ein Denkmal in Wien-Donaustadt, damals durften Bürgermeister Michael Häupl und der ehemalige, selbst skandalumwitterte SPÖ-Innenminister Karl Blecha (trat nach der „Lucona-Affäre“ 1989 zurück) dem Terroristen Che Guevera in ihren Festreden huldigen. Bei der Eröffnungsfeier fanden sich – neben den roten Genossen – auch etliche Hinterbliebene von Guevaras Opfern mit langen Listen der Ermordeten ein, die sie stumm vor sich hertrugen. Keiner der SPÖ-Granden würdigte sie eines Blickes oder ging sonst näher auf sie ein.

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