Im Grenzabschnitt Melilla soll eine echte Mauer die Grenze schützen.

Ongayo / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
VOX-Partei fordert Mauerbau vor Exklaven Ceuta und Melilla

Anleihen bei US-Präsident Donald Trump in Sachen Außengrenzen nehmen sich Spaniens Nationalkonservative von der VOX-Partei. Javier Ortega Smith, Generalsekretär der jungen spanischen Partei, kritisiert die derzeit vor den Exklaven Ceuta und Melilla zum Grenzschutz aufgebauten Zäune als absolut ungeeignet, um die Masseneinwanderung aus Nordafrika zu stoppen. Es soll eine echte Grenzmauer kommen, die als Abwehrbefestigung dienen soll.

Derzeit werden die Grenzzäune zum Hoheitsgebiet von Marokko immer wieder von gewalttätigen Afrikanern überwunden, die in die Europäische Union einreisen und dort versorgt werden möchten. Aber nicht nur eine echte Grenzmauer soll Ceuta und Melilla vor dem Eindringen illegaler Migranten schützen, auch der Einsatz von Gummigeschossen und Elektropistolen durch die Grenzschutzeinheiten ist geplant.

Antrag im spanischen Parlament

Die Forderung für eine echte Grenzmauer wurde von VOX als Antrag im spanischen Parlament eingebracht. Zusätzlich wird eine generelle Verschärfung der Ausländergesetze gefordert. So soll jeder festgenommene illegale Eindringling sofort nach Marokko zurückgeschafft werden.

Und für die Finanzierung der Grenzmauer hat man auch schon eine Idee: Die Europäische Union (EU), deren Außengrenzschutz in Ceuta und Melilla umgesetzt wird, soll sich entsprechend daran beteiligen. Gleichzeitig sollen aber auch die Sahara-Routen, auf denen die Einwanderer nach Marokko gelangen, gemeinsam mit der EU geschlossen werden, fordert VOX.

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