Nach Ehrungen in Frankreich und Spanien wurde „Seenotretterin“ Carola Rackete nun auch in Österreich ausgezeichnet.

Paul Lovis Wagner / wikimedia/ (CC BY-SA 4.0)
Carola Rackete für Schlepper-Aktivitäten mit „Globart Award 2019“ geehrt

Die NGO-Kapitänin Carola Rackete wurde am Samstag in Klosterneuburg in der Sammlung Essl für ihr „Engagement, Menschenrechte und Menschenleben zu verteidigen“ mit dem „Globart Award 2019“ ausgezeichnet, wie auch der Kurier freudig berichtete. Ihr Verdienst: Sie hatte Ende Juni als Kapitänin des Rettungsschiffs „Sea Watch 3“ insgesamt 53 Afrikaner, die zuvor von ihr aus dem Mittelmeer vor Libyen „gerettet“ worden waren, in Italien abgeladen. Die italienischen Behörden untersagten ihr damals zwar diese illegale Aktion, doch die „Retterin“ fuhr dennoch in den Hafen ein, rammte dabei bewusst ein voll besetztes Boot der italienischen Finanzpolizei und nahm dabei Verletzungen der Besatzung in Kauf, sozusagen als Kollateralschaden der Aktion.

„Leuchtturm unserer Gesellschaft“

Die Kooperation mit nordafrikanischen Schleuserbanden, deren Geschäftsmodell erst durch solche „Retter“ ermöglicht wird, wurde bei der Ehrung in Klosterneuburg mit Standing Ovations und minutenlangem Applaus während der Preisverleihung honoriert. Heidemarie Dobner, Intendantin der „Globart Academy“, die den Preis überreichte, würdigte die mutmaßliche Kriminelle (es gilt die Unschuldsvermutung), gegen die in Italien noch ermittelt wird, als „Leuchtturm unserer Gesellschaft“.

Deutschland zu „overcrowded“ für Rackete

Die Laudatio auf die 31-Jährige hielt ein vor Griechenland aus einem Schlauchboot „geretteter“ Afghane, dessen Schutzsuche allerdings nicht dort, in einem sicheren Land, sondern in Österreich ihr Ende fand. Der hierzulande also quasi „indirekte Flüchtling“ durfte auch dann gleich ihren Preis behalten, den sie großherzig an ihn weitergab, allein dafür, dass es ihn gibt. Dass Rackete  privat wohl weniger mit Flüchtlingen zu tun haben will, lässt der Umstand vermuten, dass sie nicht in Deutschland leben will, da dieses Land für sie zu „overcrowded“ ist, weil dort „zu viele Menschen auf zu engem Raum“ leben, wie sie im SPIEGEL bekundete. Sicher kein Problem für die Millionärstochter, deren Vater in England schon ein Haus für die selbstlose Tochter bereitstellte.

Rackete auch bei Greta-Glaubensgemeinschaft

Die Preisgekrönte war auch beim großen „Klimastreik“ im September in Berlin und kündigte dort „Klimaflüchtlinge“ an. Hoffentlich wird es dann bei uns nicht noch mehr „overcrowded“, wenn auch diese in Europa eintreffen. Und in weiser Voraussicht teilte die „Aktivistin“ mit, dass „wenn wir die Ökosysteme zerstören, dann zerstören wir unsere Lebensgrundlage“. Gut möglich, dass sie für diese Erkenntnis bald einen weiteren Preis verliehen bekommt.

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