Beamte des Bundeskriminalamtes konnten einen Terroranschlag verhindern.

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Sprengstoffanschlag verhindert – Iraker-Trio vor Gericht

Drei Iraker planten offenbar einen verehrenden Mordanschlag auf „ungläubige“ Passanten in Deutschland. Ihr Ziel war es, eine möglichst große Anzahl von Menschen nicht muslimischen Glaubens zu töten oder zu verletzen. Nur aufgrund ihrer dilettantischen Vorbereitungen und der Beobachtungen von bis zu 200 Beamten des Bundeskriminalamtes  konnte das Schlimmste verhindert werden.

Seit Montag müssen sich die 23-jährigen Shahin F. und Hersh F. und der 36-jährige Sarkawt N. in einem Staatsschutzverfahren vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg verantworten, berichtet die WELT.

IS-Anhänger gaben Regieanweisung für Attentat

Im November 2018 fassten die Verdächtigen den Entschluss zur Tat, Ende Januar 2019 erfolgte glücklicherweise die Festnahme. In der Zwischenzeit bekamen sie „wertvolle“ Informationen, wie man am besten Ungläubige in die Luft jagt, über das Internet von Personen, die ebenfalls der Terrormiliz Islamischer Staat nahestanden. Die britische Polizei konnte die Auslieferung einer Zündvorrichtung jedoch verhindern, die bei Fatah A., einem Komplizen der drei Bereicherer, in England bestellt wurde. Auch dieser Gottesfürchtige konnte festgenommen werden.

Testsprengung auf Friedhof

Trotzdem liefen die Vorbereitungsmaßnahmen weiter. Eine Testsprengung mit Sprengstoffe, der aus einfachen Supermarkt-Raketen und Böllern gewonnen wurde, brachte nicht das gewünschte Ergebnis und so versuchten Shahin F. und Hersh F. als Nächstes, an zehn Kilogramm des Sprengstoffs Trinitrotoluol (TNT) zu gelangen, das eine Kontaktperson in Frankreich besorgen sollte.

Auch Schusswaffen sollten zum Einsatz kommen

Wie die genannte Zeitung weiter berichtet, planten sie nicht nur durch eine heftige Explosion, sondern auch mit einer Schusswaffe Menschen zu töten. Der Dritte im Bunde, Sarkawt N., sollte dazu eine Schusswaffe besorgen. 1.500 Euro für die angebotene Makarow, Kaliber 9 Millimeter, war ihnen dann aber doch zu viel.

Stattdessen wurden sie beim Kauf eines Schnellkochtopfes beobachtet. Ähnlich wie beim Boston-Bomber im Jahre 2013 sollte der Kochtopf mit Sprengstoff und Nägeln gefüllt werden und als Bombe dienen.

Lächerliche Strafen, auch Bewährung in Aussicht

Der Staatsanwalt spricht von einer Freiheitsstrafe zwischen viereinhalb und fünf Jahren, die Verteidiger von Shahin F. und Hersh F. fordern dagegen eine Strafe zwischen drei und vier Jahren. Auch eine Bewährungsstrafe für Sarkawt N. steht bei einem umfangreichen Geständnis im Raum.

Dass solche Leute in absehbarer Zeit wieder frei herumlaufen dürfen und obendrein von der ihnen zutiefst verhassten Gesellschaft dann wieder finanziell ausgehalten werden, ist für viele Bürger kaum nachvollziehbar.

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