Die Ansteckung mit dem Zika-Virus während der Schwangerschaft kann bei Neugeborenen zu einer geschrumpften Kopfform führen.

Centers for Disease Control and Prevention (PD)
Eingeschleppte Tigermücken bringen gefährliches Zeka-Virus nach Europa

Das gefährliche Zika-Virus ist jetzt bei zwei Patienten in Südfrankreich festgestellt worden. Im südfranzösischen Departement Var wurden zwei Personen, die sich nicht anlässlich einer Fernreise mit dem gefährlichen Virus angesteckt hatten, von den regionalen Gesundheitsbehörden registriert. Die Fälle sollen bereits im August in kurzem zeitlichen Abstand aufgetreten sein und sind somit die ersten beiden in Europa aufgetretenen Ansteckungsfälle.

Übertragen wird das Virus von der asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus), die auch in einzelnen Regionen Europas bereits heimisch geworden ist.

Zwei Millionen Menschen seit 2015 weltweit infiziert

Seit dem Ausbruch einer regelrechten Zika-Epidemie in Brasilien im Jahr 2015 sollen sich laut Angaben der europäischen Gesundheitsbehörde ECDC weltweit rund zwei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert haben. Ein Großteil der Fälle trat in Südamerika auf, es gab aber auch eine gewisse Verbreitung in Südostasien und in einzelnen afrikanischen Staaten.

Vor allem während einer Schwangerschaft kann eine Ansteckung mit dem Virus zu Schäden bei noch ungeborenen Kindern führen wie etwa geistige Behinderungen durch zu kleinen Kopfwuchs.

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