Marc Zuckerberg und sein Projekt der Digitalgeld-Währung „Libra“ bekommt immer neue Gegner.

Anthony Quintano / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Digitalwährung „Libra“: „Facebook“-Chef Zuckerberg unter Beschuss von US-Politikern

Facebook-Chef Mark Zuckerberg wurde vor dem US-Kongress wegen seiner geplanten Digitalgeld-Währung „Libra“ mit Fragen und Vorhalten regelrecht „gegrillt“. Vor allem die linksliberale US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez drängte den Facebook-Chef in die Enge. Neben allgemeinen Facebook-Regeln und der politischen Werbung im Netz war vor allem das sogenannte „Fact-Checking“ ein zentraler Punkt bei der Befragung durch Ocasio-Cortez.

Im Zuge der Befragung gab sich Zuckerberg passiv in Sachen Einführung der Digitalgeld-Währung. Erst wenn alle Bedenken beseitigt sein würden, wäre ein Start angedacht und umzusetzen, so der Milliardär.

„Libra“ als Geldüberweisungs-System über Ländergrenzen

Zuckerberg betonte neuerlich, dass er „Libra“ primär als Geldüberweisungs-System eingesetzt sehen will. Dabei soll der Erwerb über etablierte Weltwährungen wie den US-Dollar und den Euro umgesetzt werden. Das dabei transferierte und eingenommene Geld soll dann auch im Verhältnis Eins zu Eins als Besicherung des „Libra“ dienen. Zuckerberg hat allerdings mächtige politische Gegner bei diesem Projekt.

Neben der US-Notenbank Fed und der Finanzmarktaufsichtsbehörde sind sowohl US-Präsident Donald Trump als auch Teile der US-Demokraten Gegner von Zuckerbergs neuer Währung.

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