Eva Blimlinger gibt zwar die Paradelinke, ist aber aus Familientradition eng mit der schwarzen Reichshälfte verbunden.

Manfred Werner (Tsui) / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Linke Eva Blimlinger ist eine grün-schwarze Verbinderin aus Familientradition

In der Öffentlichkeit stellt sich die ehemalige Rektorin der Akademie der bildenden Künste und nunmehrige grüne Nationalrats-Abgeordnete gerne als antifaschistische Paradelinke dar. Blimlinger hat aber ideologisch viele Gesichter und ordnet sich, wenn es ihrer Karriere nutzt, auch gerne schwarzen Interessen unter. So sitzt Blimlinger etwa als grün-schwarze Verbinderin im Aufsichtsrat der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft mbH.

Nominiert wurde Blimlinger von der schwarz-grünen Landesregierung unter dem Vorarlberger ÖVP-Obmann Markus Wallner. Aktuell gehört Blimlinger einer grünen Nationalratsfraktion an, die drauf und dran ist, mit der Kurz-ÖVP eine Bundesregierung zu verhandeln und zu vereinbaren.

Gelernte Trafikantin als grüne Kunst- und Kulturministerin?

Blimlinger, die als Kandidatin für die Funktion des Dritten Nationalratspräsidenten erfolglos gegen Norbert Hofer (FPÖ) angetreten ist, wird in Politikerkreisen bereits als mögliche neue Kunst- und Kulturministerin gehandelt. Die gelernte Trafikantin und Langzeit-Studentin, die es nie bis zum Doktorat schaffte, aber zuletzt gar in die Position der Vorsitzenden der österreichischen Universitäts-Rektorenkonferenz gehievt wurde, würde mit der Übernahme eines Ministeramtes in die Fußstapfen ihres Großvaters Josef Gerö treten. Und sich genauso wie ihr Großvater mit den Schwarzen einlassen.

Schon Großvater diente verschiedenen schwarzen Herren

Gerö war von 1945 bis 1949 und von 1952 bis 1954 offiziell „parteiloser“ Justizminister in den Regierungen der ÖVP-Kanzler Leopold Figl und Julius Raab. In den Jahren 1934 bis 1938 diente er im Justizapparat des austrofaschistischen Regimes unter den Bundeskanzlern Engelbert Dollfuss und Kurt Schuschnigg.

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