Im Zwickauer Schwanenteichpark darf nun eine Polizeistreife rund um die Uhr zehn Bäume bewachen.

Foto: Stadt Zwickau (MOntage: unzensuriert.de)
Polizeischutz für „NSU-Opferbäume“ aus Angst vor „rechten Holzfällern“

In der 90.000-Einwohner-Kreisstadt Zwickau (Sachsen) zeigt der deutsche Staat gerade eindrucksvoll, auf welch kreative Weise er Steuergelder verschwenden kann. Denn dort stehen seit dieser Woche zehn Gedenkbäume für die „NSU-Opfer“ unter Polizeischutz. Rund um die Uhr!

Keine Satire: Streifenwagen bewacht Bäume

Wie die Bild-Zeitung berichtet, werden die zehn neugepflanzten Bäume im Schwanenteichpark von einem Streifenwagen in unmittelbarer Nähe bewacht – und das auf unbestimmte Zeit bei Tag und Nacht.

Der Grund mutet dabei noch skurriler an: Man habe Angst vor „rechten Holzfällern“, die die Bäume fällen könnten, da ein im September gepflanzter Baum von Unbekannten gefällt worden war.

Auch Gedenkplatten werden angebracht

Die durch Spenden finanzierten Bäume sind aber noch nicht alles im Schwanenteichpark. Auch Gedenkplatten will man noch anbringen. Dann soll die offizielle Einweihung des „Gedenkortes“ stattfinden.

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