Eine israelische Spionage-Software soll Mobilfunk-Nutzer via Messengerdienst „WhatsApp“ ausgespäht haben.

Saulo Mohana / Wikimedia (CC-Zero)
Hochrangige Militärs und Politiker als Ziel: Wirbel um Spionage-Software-Einsatz über „WhatsApp“

Eine brisante Causa in Sachen Cyber-Crime landete jetzt vor den Gerichten. Der Internet-Dienst „WhatsApp“ hat die israelische Software-Firma Firma NSO Group geklagt. Inkriminiert wird der Einsatz von Spionage-Software durch den Technologiekonzern NSO Group. So sollen laut „WhatsApp“ hochrangige Militärs und Regierungsmitarbeiter in mindestens 20 Ländern rund um den Erdball Ziel der technisch unterstützten Spionageangriffe über die Funktion des Messengerdienstes WhatsApp gewesen sein, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete.

Im Einzelnen sollen die Smartphones der Zielpersonen ausgespäht worden sein, indem man eine Sicherheitslücke in den WhatsApp-Servern nutzte. Betroffen sollen insgesamt rund 1.400 „WhatsApp-Nutzer“ gewesen sein.

Software angeblich nur an Regierungen vertrieben

Die betroffene NSO Group wehrt sich gegen den Spionagevorwurf. So sei laut NSO Group die technischen Applikationen ausschließlich an Regierungsstellen für die internationale Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung vertrieben worden.

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