Die Kronen Zeitung und ihre durchschaubare Anti-FPÖ-Kampagne. Vor keinem Schmutzkübel wird zurückgeschreckt.

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Hauptsache gegen FPÖ: Bei der Kronen Zeitung brechen alle Dämme

Die Anti-FPÖ-Kampagne der Kronen Zeitung erreicht dieser Tage mit der angeblichen „Liederbuchaffäre“, welche  die Zeitung „aufgedeckt“ haben will, einen neuen Höhepunkt. In den Redaktionsstuben des Boulevardblattes (böse Zungen sprechen mittlerweile auch von der „Benko-Krone“) werfen die Journalisten jeglichen Anstand über Bord und polemisieren ungeniert gegen die Freiheitlichen.

Skandale gegen FPÖ, um jeden Preis

Das Motto dürfte seit dem Einstieg des Kurz-Intimus René Benko und dem „Ibiza-Video“ bei der Kronen Zeitung klar sein: Jeder Schmutzkübel ist recht, um die FPÖ anzupatzen. Auch wenn die Geschichten noch so substanzlos und entbehrlich sind, irgendetwas wird schon beim Leser und damit auch Wähler hängen bleiben.

Aktuellstes Beispiel die von der Krone künstlich angezettelte und am Leben gehaltene Kampagne gegen die FPÖ-Steiermark. Dass diese „Liederbuch-Affäre“, wenn überhaupt, auch ÖVP und SPÖ trifft, wird nur von unzensuriert bisher konsequent berichtet.

Acht Anti-FPÖ-Artikel und drei Schlagzeilen in vier Tagen

Da die gewünschte Skandalisierung scheinbar nicht so Recht eintreten mag, greifen die Schreiber der Krone nun zu drastischeren Mitteln, die gegen jeden journalistischen Anstand sprechen.

Alleine in den vergangenen vier Tagen veröffentlichte die Krone auf ihrem Onlineauftritt nicht weniger als acht tendenziöse Artikel, die klar gegen die FPÖ schießen. Zu lesen waren Titel wie „Rechte Entgleisungen: Die Ewiggestrigen in der FPÖ“, „Neue Liederbuch-Affäre setzt FPÖ unter Druck“, „Liederbuch-Affäre: FPÖ-Chef schweigt weiter“, „NS-Liederbuch: „Krone“ enthüllt weitere Strophen“ oder „Das Aussehen der Steirer ist kaum menschlich“.

Zudem beleuchtete man plötzlich, wie viele Burschenschafter die FPÖ künftig im Parlament sitzen hat (Titel: „Immer mehr Burschenschafter für FPÖ im Parlament“), scheinbar um hier gezielt Ängste und Vorurteile zu schüren. Ebenso interviewte man eigens den Politikwissenschafter Peter Hajek, um der FPÖ einen nachhaltigen Schaden durch diese „Affäre“ attestieren zu können (Titel: „Erholungseffekt für FPÖ ist nicht zu erwarten“).

Persönliche Untergriffe gegen FPÖ und Österreich

Unschön sind aber auch die Wortmeldungen so mancher Krone-Journalisten in den sozialen Medien. So ätzte Krone-Salzburg-Chef Claus Pándi auf Twitter über die Intelligenz von FPÖ-Politikern:

Krone-Journalist Kurt Seinitz setzte, ebenfalls auf Twitter, noch eins drauf und bezeichnete im Zuge der Kritik an der „Liederbuch-Affäre“ Österreich als „Ösi-Land“, die Österreicher gar als „schlappschwänzige Alpenindianer“:

Krone geht den Weg der Bild-Zeitung: In die Bedeutungslosigkeit

Dieser massive Linksruck bei der Kronen Zeitung, kombiniert mit den unverblümten Angriffen auf die FPÖ sowie das gleichzeitige Hofieren der (noch) mächtigen ÖVP, erinnert kritische Beobachter an den Kurs der Bild-Zeitung in Deutschland. Auch dieses Boulevardmedium wurde zum Hofberichterstatter der Regierenden (vor allem der „Regierung Merkel“) und büßte damit seine Auflagenstärke sowie Glaubwürdigkeit unter den Lesern ein. Und der Kronen Zeitung ergeht es derzeit nicht anders. Schon jetzt brechen die Abonnements in großen Zahlen weg. Abos werden zu Billigstpreisen verschleudert, die Zeitung oftmals schon gratis aufgelegt, weil sie kaum jemand mehr liest.

Bleibt der Zeitung nur zu hoffen, dass eine künftige türkis-grüne Regierung wieder kräftig in den Inseraten- und Medienfördertopf greift und der Krone für ihre Berichterstattung ein „finanzielles Dankeschön“ zukommen lässt. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

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