Wird bei der Videoproduktion durch die chinesische Karaoke-Video-App „TikTok“ Spionagematerial gespeichert?

Antonio Roberts / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Chinesische Karaoke-Video-App „TikTok“ unter Spionageverdacht der US-Regierung

Nach dem chinesischen Huawei-Konzern steht nun auch die weltweit verbreitete Video-App „TikTok“ im Visier der US-Regierung. In US-Administration und -Parlament in Washington bestehen massive Bedenken gegen diese vor allem wegen ihrer Karaoke-Videos beliebte Anwendung. Vor allem die Weiterleitung von Daten an chinesische Behörden steht im Fokus der Kritik. Parlamentarier der Republikaner und der US-Demokraten sind sich darüber einig, dass „TikTok“ unter strenge Beobachtung gestellt werden müsse.

110 Millionen Downloads alleine in USA

Die App war 2017 aus dem Format Musical.ly entstanden und wurde vom chinesischen Unternehmen ByteDance gekauft. Mit ihren 110 Millionen Downloads alleine in den USA stellt sie für die US-Parlamentarier eine potentielle Spionagegefahr dar.

Mit diesen Bedenken konfrontierte man jetzt auch US-Geheimdienst-Koordinator Joseph Maguire. Inzwischen ist das Management von „TikTok“ bemüht, den Spionageverdacht zu zerstreuen und möchte bei der Aufklärung über die Geschäftsgebarung kooperieren. Ein Verbot oder eine Einschränkung der Geschäftstätigkeit auf dem US-Markt hätte für „TikTok“ fatale ökonomische Folgen.

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