Illegale Migranten werden von Lesbos zu tausenden auf das griechische Festland transferiert.

L-BBE / Wikimedia (CC-BY-3.0)
5.000 neue Migranten werden in 14 Tagen aufs Festland verlegt

Die griechische Regierung hält weiterhin an ihrem Plan fest, zehntausende illegale Migranten, die sich derzeit auf den griechischen Ägäis-Inseln aufhalten, aufs Festland zu verlegen. Allein knapp 800 Illegale wurden binnen eines Tages von der Insel Lesbos mit Fähr- und Passagierschiffen nach Griechenland verlegt.
Weitere 5.000 sollen binnen 14 Tagen aus den überfüllten Lagern auf Lesbos aufs Festland transferiert werden. Derzeit leben insgesamt 10.000 illegale Migranten auf der griechischen Insel, die nur für rund 3.000 feste Dauerunterkünfte hat.

Aber nicht nur auf Lesbos sammeln sich die Illegalen zu zehntausenden in den Unterkünften und wollen auf das Festland übergesetzt werden. Auch auf Samos und anderen kleineren Ägäisinseln tummeln sich Migranten, die nach Griechenland und dann weiter möchten.

Griechenland ist Aufmarschplatz für Balkanroute

Griechenland ist und bleibt der Aufmarschplatz für die Balkanroute. Und der Nachschub aus der Türkei könnte bald wieder stärker werden. Die instabile Lage in Syrien, aber auch im Irak und der Zick-Zack-Kurs des Regimes in Ankara könnte für hunderttausende neue Migranten sorgen, die dann den Weg über den Balkan nach Mitteleuropa, bevorzugt über Bosnien, suchen.

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