SJ-Chefin Julia Herr bettelt um Spenden für die Sozialistische Jugend, weil dieser durch die Wahlniederlage nun weniger Steuergeld zusteht.

SPÖ Presse und Kommunikation/ wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Niedlich: Jung-Sozis betteln um Spenden

Nachdem die SPÖ bei den vergangenen Nationalratswahlen vom Wähler erneut kräftig zusammengestutzt wurde („Der Kurs stimmt!“), fehlt es nun an (Steuer-)Geld, um sämtliche Unterorganisationen des aussterbenden Partei-Dinos weiterhin am Futtertrog zu laben.

Sozialistischen Eifer gibt‘s nicht umsonst!

Der „Sozialistischen Jugend“, soeben erst linksextrem durch eine im Onlineshop angebotene Kommunisten-Lieder-CD aufgefallen, fehlen durch den Entgang von Parteienförderung jährlich 100.000 Euro, wie Vorsitzende und Neu-Nationalratsabgeordnete Julia Herr verlauten ließ. Auf die fünfjährige Legislaturperiode hochgerechnet also eine halbe Million, die man sich jetzt über eine Spendenkampagne hereinholen möchte.

„Kritische Stimmen sind nicht umsonst“, heißt die Kampagne – ein wohl etwas unglücklich gewählter Name, denn im Weltnetz beginnen sich schon erste Nutzer zu fragen, ob denn das viel gepriesene Engagement junger Sozialisten tatsächlich vom lieben Geld alleine abhängig ist.

Netz fordert Spenden von Parteibonzen

Doch damit nicht genug: Sogar im erz-linken Standard machen sich die Nutzer ausführlich über die Spendenbettelei der SJ lustig. Genüßlich werden da Thomas Drozdas Rolex und Georg Dornauers Porsche gegengerechnet, vom Nationalratsgehalts-Gehalt und dem luxuriösen Lebensstil der SJ-Führerin Herr ganz zu schweigen. Auch an Gusenbauers Beraterhonorare sowie die nicht gerade am Hungertuch nagenden Vater und Sohn Kern wird gerne und oft erinnert.

Bemerkenswert auch, dass es sogar einige Postings durch die Zensur schaffen, in denen – wohl nicht zu Unrecht – das Programm der SJ sowie die Frage, ob so etwas überhaupt einer Förderung würdig ist, äußerst kritisch behandelt werden.

Dass sich dieses Spiel auf anderen Medienplattformen in ganz ähnlicher Weise wiederholt, ist selbstverständlich. Viele Freunde und Verteidiger der SJ sind zwischen den Postings kaum auszumachen – ein sicheres Zeichen für das Dahinsiechen der Sozialdemokratie.

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