Neben Wildtieren wurden im auf Moslems spezialisierten Gasthaus auch Schafe verarbeitet – alles vorbei an den Behörden.

Richard Mayer / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Illegales Araber-Halal-Großgasthaus durch Finanzpolizei ausgehoben

Ein mutmaßlich illegales Halal-Großgasthaus inklusive Schlachtbetrieb ist im Pongauer Salzachtal durch die Finanzpolizei ausgehoben worden. Dort soll sich ein berekits einschlägig bekanntes Salzburger Ehepaar auf den Betrieb eines speziell auf arabische Gäste ausgerichteten, nicht behördlich genehmigten großen Schlachtbetriebs inklusive Restaurant und einer Zimmervermietung „spezialisiert“ haben. Allein im mitbetreuten Wildgatter sollen sich nicht weniger als 220 Wildtiere, die für den Halal-Verzehr durch Araber gehalten worden sind, befunden haben.

Die Razzia soll schon während des Sommerhochbetriebs Ende August stattgefunden haben. Aus „ermittlungstechnischen Gründen“, aber wohl eher wegen der Nationalratswahl, wurden die Vorgänge erst jetzt der Öffentlichkeit durch das von einem ÖVP-nahen Spitzenbeamten geführte Finanzministerium bekanntgegeben.

Seit drei Jahren bereits illegaler touristischer Halal-Großbetrieb

Bereits seit drei Jahren soll an diesem Standort ein illegaler touristischer Halal-Großbetrieb geführt worden sein. So soll der als Bauernhof getarnte Tourismusbetrieb eine Gaststube mit 25 Sitzplätzen, dazu weitere 40 Holztische vor dem Haus und 15 Lagerplätze auf einer angrenzenden Wiese umfasst haben. Bei der Razzia der Finanzpolizei sollen nicht weniger als 120 arabische Gäste angetroffen worden sein. Ein Kellner, der schwarz beschäftigt war, versuchte, in den Wald zu flüchten, auch eine Küchenhilfe war nicht angemeldet. Auch bei der Steuer sollen die Betreiber kräftig getrickst haben.

Amtsbekannte Betreiber erwartet Anzeigenflut

Die aus dem islamischen Kulturkreis stammenden Sommergäste sollen von der Razzia gerade beim Verzehr gegrillter Wildtiere, Schafe und Fische überrascht worden sein. Aus dem Wildgatter sollen wöchentlich rund 30 Tiere geschlachtet und verarbeitet worden sein, im Schlachthaus gab es eine große Kühlkammer mit entsprechenden Halal-Fleischvorräten. Und eine Vorratskammer beinhaltete mehr als eine Tonne Reis spezieller im arabischen Raum beliebter Sorten.

Das Pongauer Ehepaar erwartet in den nächsten Wochen eine wahre Flut von Anzeigen: Dabei geht es um Hinterziehung von Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Ortstaxe, Lohnsteuer, Dienstgeberbeiträgen und Kommunalsteuer. Auch die Lebensmittelbehörde und die Fremdenpolizei werden verständigt.

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