Die Polizei hat viel zu tun, wenn es um Einsätze in Asylheimen geht.

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Fast 700 Polizeieinsätze zwischen 2016 und 2019 in Asylheimen

Medial kommen immer wieder Informationen über Polizeieinsätze an die Öffentlichkeit, die im Zusammenhang mit Asylwerbern und Asylheimen stehen. Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Hannes Amesbauer hat anlassbezogen für die Steiermark, sein Heimatbundesland, mit einer parlamentarischen Anfrage entsprechende Daten angefordert, wie es mit Polizeieinsätzen im Zeitraum 2016 bis 2019 (Stand 23. September) ausgesehen hat.

Vor allem Körperverletzung

Die Zahlen belegen, dass es 695 Einsätze gab. 205 davon – und somit die meisten – betrafen Körperverletzung, 90 gefährliche Drohung, 88 Diebstahl, 67 Sachbeschädigung und 22 schwere Körperverletzung.

In der Statistik werden auch Zahlen über schweren sexuellen Missbrauch von Unmündigen in zwei Fällen oder sexuellen Missbrauch von Unmündigen in dre Fällen geführt. 2016 gab es in den meisten Asylheimen mindestens einen Einsatz. Betroffen waren 267 Asylheime.

Sonderlandtag

Die steirische FPÖ hat  eine außerordentliche Sitzung des Landtags Steiermark beantragt, um die erschreckenden Vorkommnisse in steirischen Asylheimen umgehend einer politischen Aufarbeitung zu unterziehen. Im Rahmen dieser Sondersitzung werden die Freiheitlichen zwei Dringliche Anfragen einbringen: Zum einen an Soziallandesrätin Doris Kampus, sie hat das vorherrschende Chaos zugelassen und vertuscht, zum anderen an Landeshauptmann Hermann Schützhöfer, der als Chef der Landesregierung die Hauptverantwortung für die Handlungen und Unterlassungen seiner Regierungsmitglieder trägt, wie es in einer Aussendung heißt.

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