Hunter Biden muss sich wohl bald über seine Ukraine-Geschäfte rechtfertigen.

Center for Strategic & International Studies / Wikimedia (CC-BY-3.0)
US-Kongress: Republikaner wollen Hunter Biden in den Geheimdienstausschuss vorladen

Eine brisante Ladung in den Geheimdienstausschuss des US-Kongresses könnte bald Hunter Biden, dem Sohn des ehemaligen US-Vizepräsidenten und möglichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten zugestellt werden. Die republikanische Fraktion hat im Zuge des von den US-Demokranten gegen Präsident Donald Trump angestrebten Amtsenthebungsverfahrens angekündigt, Hunter Biden wegen seiner dubiosen Geschäftskontakte in der Ukraine vorladen zu wollen.

Die Ladung soll vor den ermittelnden Geheimdienstausschuss erfolgen. Dies ist ein Minderheitenrecht und kann von den US-Demokraten, die im Repräsentantenhaus eine Mehrheit haben, nicht verhindert werden. Dort soll laut Aussagen von führenden US-Republikanern „Licht ins Dunkel“ rund um die politischen und ökonomischen Kontakte der Familie Biden gebracht werden. Unter anderem soll es auch um die Gegenleistungen für Hunter Bidens 50.000 US-Dollar-Monatsgehalt beim ukrainische Gasunternehmen Burisma gehen.

Joe Biden im US-Vorwahlkampf unter Druck

Vater Joe Biden steht als bisher aussichtsreichster Kandidat bei den Vorwahlen zur US-Präsidentschaft 2020 damit weiter unter Druck. In den landesweiten Umfragen für seine Kandidatur liegt er bei nicht einmal einem Drittel der deklarierten demokratischen Wähler. Und im Schlüsselstaat Iowa, wo Ende Februar die erste Vorwahl stattfinden soll, ist Biden aktuell weit abgeschlagen nur Dritter unter den demokratischen Kandidaten.

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