In den Wiener Bezirken Donaustadt und Floridsdorf soll die Multi-Kulti-Jugendbande mit Brecheisen und Schraubenzieher auf Diebstour gegangen sein.

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Multi-Kulti-Jugendbande soll 77 Geschäftseinbrüche begangen haben

Einen respektablen Fang konnte die Wiener Polizei im Zusammenhang mit Einbruchsdiebstählen in Geschäftslokalen in den Bezirken Donaustadt und Floridsdorf machen. Eine Multi-Kulti-Jugendbande konnte als mutmaßliche Tätergruppe gefasst werden. Nachdem es in den beiden Bezirken zu einem massiven Anstieg von Einbrüchen und Einbruchsversuchen in Verkaufsständen und Geschäftslokalen sowie einer Bankfiliale gekommen war, legten sich die Polizisten auf die Lauer.

Die Tätergruppe ging immer mit der gleichen brachialen Methode vor und verwendete beim Aufbrechen von Eingangstüren, Fenstern und anderen Hindernissen unter anderem Brecheisen und Schraubenzieher.

Neun Tatverdächtige aus sechs Nationen

Nach Spurenauswertungen und intensiven Ermittlungen konnte vorerst ein dringend tatverdächtiger 16-jähriger Somalier ausgeforscht und verhaftet werden. Dieser nannte im Zuge der weiteren polizeilichen Vernehmungen acht weiterer Täter zwischen dem 15 und 17. Lebensjahr als Komplicen. Die multikriminelle Bande bestand neben dem Somalier aus zwei Serben, einem Türken, einem Rumänen, einem Syrer aus drei österreichischen Staatsbürgern.

Den neun mutmaßlichen Straftätern werden insgesamt 77 Einbruchsdiebstähle mit einem bisher ermittelten Gesamtschaden von nicht weniger als 148.000 Euro zugeordnet.

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