Mit diversen martialischen Waffen wie Schlagringen sind die Mitglieder der Innsbrucker Multi-Kulti-Jugendbanden auf ihren Raubzügen bewaffnet.

Mauro Cateb / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Kriminelle Multi-Kulti-Jugendbanden verübten 121 Gewalt- und Eigentumsdelikte

Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck und ihre Umgebung hat ein Sicherheitsproblem mit kriminellen Multi-Kulti-Jugendbanden aus diversen Ländern. Die Gruppierungen haben mittlerweile eine „Mannstärke“ von nicht weniger als 63 Jugendlichen, darunter 58 männliche und fünf weibliche Täter zwischen dem 13. und dem 19. Lebensjahr erreicht.

Dabei treten dieses Banden in unterschiedlichen Zusammenssetzungen auf, geben sich immer wieder neue, martialische Namen nach dem Vorbild traditioneller Kriminellen-Organisationen und posten sich und ihre „Heldentaten“ auch noch in den sozialen Medien. Der Großteil der betroffenen Jugendlichen hat laut Ermittler nur die Pflichtschule absolviert. Nur einer (!) der Tatverdächtigen geht einer geregelten Arbeit nach.

32 strafmündige Bnaden-Mitglieder bereits überführt

Das Tiroler Landeskriminalamt konnte mit Stichtag Ende Oktober 2019 bereits 32 Jugendlichen insgesamt 121 Straftaten nachweisen. Zu den Taten, die den Nachwuchs-Kriminellen vorgeworfen werden, zählen unter anderem Einbrüche in Firmen, Geschäfte und Wohnungen. Daneben wurden auch Raubdelikte und Sachbeschädigungen in Schulen und Jugendzentren verübt. Laut Innsbrucker Polizei soll der Schaden bisher bereits an die 130.000 Euro betragen.

20 weitere Gewaltdelikte seit September 2019

Trotz diverser Anzeigen und Festnahmen wurden in Innsbruck und Umgebung seit Herbst 20 weitere Delikte durch Jugendliche verübt. Bei den jüngsten Straftaten soll es sich vor allem um zahlreiche Gewaltdelikte halten, bei denen die mutmaßlichen Täter auch mit Messer, Schlagring und Eisenkette auf andere Jugendliche losgegangen sind.

Aktuell sind fünf dringend Tatverdächtige in Untersuchungshaft und warten auf weitere Ermittlungs- und Verfahrensschritte der Polizei- und Strafbehörden. Jetzt soll sogar eine eigene Ermittlungsgruppe, sozusagen eine „Soko Jugendbanden“, in der Tiroler Landeshauptstadt eingerichtet werden.

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