Am Bahnhof im bosnischen Bihac kommen immer neue Einwander aus Griechenland an.

Sti2 / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Illegale Migranten: Ausgangssperre oder Grenzübertritt nach Kroatien

Immer dramatischer werden die Verhältnisse in der bosnischen Region Una-Sana im Zusammenhang mit den illegalen Migranten. Die dortige Regionalregierung hat den Orientalen und Afrikanern nun am Freitag ein Angebot gemacht: Entweder sie halten sich an die Ausgangssperre in den Lagern Bira in Bihac und Miral in Velika Kladusa, oder sie treten einen verbotenen Grenzübertritt in das angrenzende EU-Land Kroatien an.

Damit sollen tausende Illegale dazu ermuntert werden, Bosnien in Richtung Kroatien und dann weiter über Slowenien nach Österreich und und die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen. Die wachsenden Probleme mit den Fremden und die steigenden Kosten für die Unterbringung und Verpflegung zehntausender Personen aus Pakistan, Afghanistan, Iran, Irak und Syrien sollen damit gelindert werden.

10.000 Illegale in Lagern und Privatunterkünften

Insgesamt sollen derzeit 2.300 illegale Einwanderer in den beiden von der “Internationalen Organisation für Migration” (IOM) betriebene Lagern Bira und Miral und weitere rund 7.000 im Lager Vucjak und Privatquartieren untergebracht sein. Aus Griechenland soll über die Balkanroute täglich Nachschub an Migranten kommen.

Deshalb hat sich unter anderem in Slowenien bereits eine Grenzschutzwehr gebildet, die auf privater Basis die Grenzen gegenüber Kroatien schützen und kontrollieren möchte.

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