Sozialist Maduro setzt ab sofort währungspolitisch auf den “imperialistischen” US-Dollar.

Fabio Rodrigues Pozzebom/ABr / Wikimedia (CC-BY-3.0-BR)
Staatschef Nicolas Maduro möchte währungspolitisch auf US-Dollar umstellen

Die anhaltenden Sanktionen der USA und anderer westlicher Länder gegen Venezuela führen zu einem währungspolitischen Schwenk des sozialistischen Staatschefs Nicolas Maduro. Maduro hat in einem Fernsehinterview angekündigt, dass er als wirtschaftspolitisches “Sicherheitsventil” auf den “imperialistischen” US-Dollar umstellen wolle, um die Sanktionen Washingtons und seiner Verbündeten zu unterlaufen.

Maduro bezeichnet diesen Schwenk als “Dollarisierung” und geht damit vom Dollar-Verbot ausdrücklich ab. Der Bolivar soll aber weiterhin die offizielle “Erstwährung” neben dem US-Dollar bleiben.

Landeswährung Bolivar verlor seit Jänner 90 Prozent an Wert

Der Bolivar hat seit dem Jänner 2019 nicht weniger als 90 Prozent seines Wertes verloren und ist im internationalen Zahlungsverkehr eigentlich nicht mehr real einsetzbar. Grund dafür ist die von den USA gesteuerte Sanktionspolitik, die damit einen Machtwechsel von Madruo hin zum konservativ-liberalen Oppositionsführer Juan Guaido schaffen möchte. Guaido, der Parlamentspräsident ist, wird bereits von vielen Staaten, darunter den USA, als rechtmäßiges Staatsoberhaupt anerkannt.

Maduros Regime wird weiterhin von China, Russland, Kuba aber auch der Türkei unter Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt, das unter anderem einen Teil der Goldreserven für Venezuela bunkert.

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