Dominik Nepp bezweifelt, dass sich die IGGÖ mit ihren Radikalisierungstendenzen noch auf dem Boden des Rechtsstaates in Österreich befindet.

Franz Johann Morgenbesser / flickr / (CC BY-NC-SA 2.0)
Große Moscheen und islamischer Gottesstaat: FPÖ-Nepp will Islamische Glaubensgemeinschaft auflösen

Die IGGÖ ist unterwandert von legalistischen Islamisten, deren Ziel es ist, mit friedlichen Mitteln einen islamischen Gottesstaat durchzusetzen. Solchen Vorgängen können und dürfen wir in Wien und ganz Österreich keinen Millimeter Platz lassen.

Das sagt der geschäftsführende Landesparteiobmann der Wiener FPÖ, Vizebürgermeister Dominik Nepp, in einer Aussendung. In dieser sprach sich Nepp auch dafür aus, die Auflösung der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) zu prüfen. Auch solle der Status der Gemeinschaft als offizielle Vertretung für alle Muslime aberkannt werden, forderte Nepp gegenüber der APA.

Provokante Äußerung des IGGÖ-Präsidenten

Anlass für den Vorstoß von Nepp: Die provokante Äußerung des IGGÖ-Präsidenten Ümit Vural, je Bundesland eine große Moschee errichten zu wollen.

Der Wiener Vizebürgermeister beklagte, dass sich die IGGÖ in den vergangenen Jahren “zunehmend radikalisiert” habe. Vural habe etwa gegen das Kopftuchverbot für Kindergartenkinder „gewettert“.

Radikalisierung und Parallelgesellschaften

Damit geht Nepp konform mit FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl, der auf Facebook ebenfalls auf das Interview von Ümit Vural in der Kleinen Zeitung reagierte:

Eine große Moschee in jedem Bundesland…Und gleichzeitig gegen das Kopftuchverbot in Volksschulen klagen. Provokanter geht’s nicht mehr! Man kann sich vorstellen, was für ein „toleranter“ Islam in diesen Moscheen gepredigt werden soll, wenn die obersten Vertreter des Islam in Österreich dafür kämpfen, dass selbst Kleinkinder schon zum Kopftuchtragen gezwungen werden dürfen. Wer das zulässt, fördert Islamismus, Radikalisierung und Parallelgesellschaften. Wir sagen dazu ganz deutlich NEIN!

Nicht mehr auf dem Boden des Rechtsstaates

Dominik Nepp will mit seiner Wiener Landesgruppe nun Fakten rund um die zunehmende Radikalisierung der IGGÖ sammeln und für die zuständigen Behörden zur Prüfung aufbereiten. “Ich glaube nicht, dass sich die IGGÖ mit ihren Radikalisierungstendenzen noch auf dem Boden des Rechtsstaates in Österreich befindet”, sagte Nepp. Darum müsse nun auch eine Auflösung der Gemeinschaft geprüft werden.

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