Auf Hamburg könnten mit Blick auf die Bürgerschaftswahlen 2020 schwere Zeiten zukommen.

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Grün-rote Bezirksregierung verbietet wegen Platzmangels Bau von Einfamilienhäusern

Im Bezirk Hamburg-Nord wurde im Koalitionsvertrag zwischen den Grünen und der SPD festgelegt, dass in Zukunft keine Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser mehr zugelassen werden. Hintergrund sei der knappe Wohnraum in der Millionenstadt.

Hamburg platzt aus allen Nähten

Die Hansestadt Hamburg leidet mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern wie die meisten deutschen Großstädte an einem akuten Wohnraummangel. Im Bezirk Hamburg-Nord, in dem immerhin mehr als 300.000 Menschen leben, plant die neue Bezirksvertretung einen Vorstoß. Die Regierung stellen seit den Bezirkswahlen heuer hauptsächlich die Grünen, die SPD darf nur noch als Juniorpartner agieren. In ihrem Koalitionsvertrag haben sie nun schwarz auf weiß beschlossen, dass im gesamten Bezirk keine Einfamilienhäuser mehr gebaut werden dürfen.

Die Opposition läuft Sturm, selbst die großen Medien in Österreich wie oe24 berichten über die Meldung in der fernen Hansestadt. Doch die Empörung bringt nichts, da die grün-rote Regierung auf eine große Wähler-Mehrheit blicken kann. In Hamburg-Nord schaffte es der Block aus Grünen, Roten und Linkspartei heuer bei den Bezirkswahlen auf etwa 65 Prozent der Stimmen, die Alternative für Deutschland (AfD) kam lediglich auf fünf Prozent.

Der Kampf der Grünen gegen die traditionelle Familie

Der neue Vorstoß wird offiziell mit dem engen Wohnraum begründet. Dies erscheint auch logisch, da die Bevölkerung in Hamburg, insbesondere durch die Einwanderung, stetig steigt. Es entspricht jedoch auch der tiefen grünen Ideologie, einen Kampf gegen die Einfamilienhäuser zu führen. Hier muss man hinter die umweltliebende Fassade der Grünen blicken. Seit Jahren führen sie vor allem einen Kampf: den gegen die traditionelle Familie. In Zeiten von Homo-Ehe, Gender-Wahn, Ausländer-Ghettos und Verbotskultur bis hin zum Rauchverbot scheint das „traute“ Eigenheim für patriotische Bürger immer mehr zum letzten Rückzugsort zu werden. Wenn auch in der Welt vieles schief läuft, so hat man im Rahmen der eigenen vier Wände seine Sicherheit.

Auch eine Familienplanung mit vielen Kindern scheint ohne ein Familienhaus ausgeschlossen. In was für eine Art von Wohnung soll ein Ehepaar mit vier Kindern ziehen? Vielleicht lassen sich abenteuerliche Lösungen für Einzelfälle finden, aber was wäre, wenn es wieder Normalität wäre, dass einheimische Familien vier oder fünf Kinder bekommen? Schnell wird klar, dass dieses Familienbild mit jenem der Grünen nicht vereinbar ist. Es wird auf „moderne“, möglichst kinderlose Familienbilder gesetzt. Der Verlust des Nachwuchses kann dabei nur durch Einwanderung getilgt werden.

Zustände könnten sich bald auf Landesebene ausbreiten

In Hamburg-Nord zeigt sich das wahre Ausmaß einer von Grünen bestimmten Politik. Dabei können sich alle Hamburger nach den Wahlen nächstes Jahr auf ähnliche Verhältnisse in der ganzen Stadt gefasst machen. In der aktuellen Wahlumfrage bahnt sich ein erdrutschartiger Absturz von der bisher stärksten Partei, der SPD, an. Sie verliert rund 14 Prozent der Stimmen und kommt noch auf 32 Prozent. Die Stimmen scheinen dabei fast komplett zu den Grünen abzuwandern, die mit zweistelligen Gewinnen auf 23 Prozent kommen. Dabei scheinen über die Monate die Grünen der SPD immer näher zu kommen.

Bis zur Wahl sind es noch über drei Monate. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Hamburg 2020 einen grünen Oberbürgermeister bekommt. Die AfD gewinnt laut Umfragen leicht und kommt auf acht Prozent. Ein zweistelliges Ergebnis würde im roten bzw. grünen Hamburg schon als riesigen Erfolg bedeuten. Die Beteiligung einer rechten Partei an der Landesregierung ist jedoch in weiter Ferne.

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