Georg Dornauer hat sich das Amt des Tiroler SPÖ-Chefs wohl ruhiger vorgestellt.

Die neue SPÖ Tirol / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Roter Landes-Chef Georg Dornauer wegen mutmaßlicher Verleumdung vor Gericht

Die Glücksgöttinnen sind weder der SPÖ noch ihrem Tiroler Landesparteiobmann Georg Dornauer aktuell zugetan. Ganz im Gegenteil, neben einer politischen Dauerdiskussion über seine Person, muss sich der Tiroler Spitzen-Sozialdemokrat Dornauer auch noch vor Gericht verantworten. Grund dafür ist eine im Sommer von ihm via Twitter abgesetzte Meldung, die die Tiroler EU-Abgeordnete Barbara Thaler (ÖVP) in die Nähe von angeblich geflossenen illegalen Parteispenden inklusive politischer Gegenleistungen gerückt hat.

Thaler, gleichzeitig Unternehmerin und Spitzenfunktionärin im ÖVP-Wirtschaftsbund und in der Tiroler Wirtschaftskammer, klagte Dornauer, da sie diese Äußerungen des roten Landesobmanns als verleumderisch qualifizierte. Jetzt wird über Unterlassung und Widerruf zwischen Rot und Schwarz vor einem Innsbrucker Gericht verhandelt.

Dornauers Jagdgewehr im Focus von Medien und Polizei

Der SPÖ-Landeschef und Bürgermeister von Sellrain kommt jedenfalls aus den medialen Schlagzeilen nicht heraus. Zuletzt wurde die polizeiliche Beschlagnahmung seines Jagdgewehrs, das er offensichtlich in seinem schlecht gesicherten Pkw auf dem Innsbrucker Flughafen abgestellt hatte, publik.

Dass jedes Fettnäpfchen von Dornauer gleich medial instrumentalisiert wird, macht manche in der Tiroler SPÖ-Landesorganisation stutzig und erinnert an die Methoden, die die Mainstream-Medien gegen die FPÖ anwenden. Man diskutiert bereits in Genossenkreisen in Innsbruck und Umgebung, wer hinter den Kampagnen gegen Dornauer stecken könnte, Freund oder Feind?

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