Ab 2. Dezember können die Wiener keine kriminalpolizeiliche Beratung mehr durch die Polizei in der Andreasgasse in Wien-Neubau erhalten.

Bild: GuentherZ / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-migrated)
Kriminalpolizeiliches Beratungszentrum in der Wiener Andreasgasse schließt

Je länger der ÖVP-nahe Innenminister Wolfgang Peschorn in der Wiener Herrengasse regiert, desto mehr wird offensichtlich die österreichische Sicherheitsstruktur ausgedünnt. Jetzt muss sogar das kriminalpolizeiliche Beratungszentrum in der Andreasgasse 4 in Wien-Neubau seine Pforten schließen. Ein Parteienverkehr ist ab dem 2. Dezember nicht mehr möglich, Rat suchende Bürger können nur noch telefonisch Sicherheitsauskünfte einholen.

Man vertröstet die Bürger damit, dass Anrufer nach Hinterlassung einer Sprachnachricht „in den nächsten Werktagen” kontaktiert werden und dass man eine räumliche Ersatzlösung an einem neuen Standort im ersten Halbjahr 2020 anstrebe. Ab Anfang Dezember ist jedenfalls bis auf Weiteres kein niederschwelliger Zugang zu dieser Beratungsleistung der Wiener Polizei mehr möglich.

Mariahilfer Straße ist Hochburg der Kriminalität

Dabei wäre gerade im Umfeld der Wiener Mariahilfer Straße ein solches kriminalpolizeiliches Beratungszentraum dringend nötig. Tagtäglich kommt es wegen Einbrüchen, Ladendiebstählen, illegalem Hütchenglücksspiel oder verhaltensauffälligen und aggressiven Bettlern zu kritischen Situationen, wo Bürger Rat und Tat brauchen würden. Das Innenministerium unter dem ÖVP-affinen Übergangsminister Peschorn hat daran offensichtlich kein Interesse.

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