Der dunkelrote Peter Hacker (rechts), neben Wirtschaftsstadtrat Hanke (SPÖ) und SPÖ-Geschäftsführerin Novak, macht gegen osteuropäische Bettlerbanden mobil.

SPÖ Wien / Wikimedia (CC-BY-2.0)
SPÖ-Stadtrat Hacker gegen organisierte Bettlerbanden in Wien

Vom Saulus zum Paulus im sprichwörtlichen Sinne hat sich offensichtlich SPÖ-Sozialstadtrat Peter Hacker in Sachen organisierte Bettlerbanden aus Osteuropa in der Bundeshauptstadt Wien gewandelt. In einem Interview mit dem linken Nachrichtenmagazin Profil will der dunkelrote Sozialstadtrat gegen diese Form der Kriminalität vorgehen und die bisherige lasche Haltung der rot-grünen Stadtregierung verschärfen:

Wir wissen, dass es Gegenden in Rumänien gibt, von wo ganze Dörfer auf Betteltour fahren. Das kann ich als Stadtrat nicht akzeptieren. Da nützt eine Gruppe einfach die Gesellschaft und die Situation in einer Stadt aus. Wir können nicht die Armut der ganzen Welt in dieser Stadt bekämpfen.

Innenminister soll Aufenthaltsstatus der Ost-Bettler prüfen

In Richtung des Übergangsinnenministers Wolfgang Peschorn (ÖVP) hat Hacker auch eine klare Bitte, wie sie Herbert Kickl aus Anlass der Studienergebnisse ebenfalls gefordert hat. Das Innenministerium soll klären, ob die osteuropäischen Bettler rechtmäßig hier sind oder nicht. Und auch gegen eine Abschiebung osteuropäischer Bettler hat der linke Wiener SPÖ-Stadtrat im Profil-Interview nichts.

Eine jüngste Umfrage, ebenfalls im Profil wiedergegeben, belegt, dass mehr als zwei Drittel der Österreicher ein Verbot des Bettelns in den Städten wünschen.

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