Der Marxist Nicolas Maduro fürchtet sich vor einem US-gesteuerten Umsturz.

Cancillería del Ecuador / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Staatspräsident Maduro mobilisiert die Streitkräfte gegen Umsturz

Nach den Ereignissen rund um die Absetzung des ehemaligen Verbündeten Evo Morales im sozialistischen Bruderstaat Bolivien zeigt sich Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro gewarnt. Er hat die Streitkräfte jetzt in Alarmbereitschaft versetzt, da er Aktionen Kolumbiens und der USA an er Staatsgrenze befürchtet. Diese könnten laut Informationen aus dem innersten Kreis des sozialistischen Regimes in Caracas die Vorboten eines von außen gesteuerten Umsturzes in Venezuela sein.

Maduro vermutet den konservativ-liberalen Parlamentspräsidenten und Oppositionsführer Juan Guaidó hinter diesen Umsturzversuchen, die wiederum von der US-Administration in Washington unterstützt sein soll.

321.000 Gewehre an venezolanische Milizionäre ausgeteilt

Bereits vor rund zwei Wochen wurden auf Befehl Maduros rund 321.000 Gewehre an die venezolanische Miliz verteilt. Insgesamt gehören rund drei Millionen Venezolaner dieser sozialistischen Privatarmee an, die neben den offiziellen Streitkräften eine wesentliche Stütze Maduros und seines Machterhalts an der Spitze des Staates ist.

Die Milizionäre sollen neben Militär und Polizei Patrouillen- und Wachdienste im ganzen Land durchführen, um im Falle eines Umsturzes oder Putschversuches unmittelbar einzugreifen.

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