Im Innenministerium dreht sich das Personalkarussell in Vorbereitung auf Schwarz-Grün: Der Polizeivizepräsident Wiens wird neuer Kabinettschef.

Gugerell / Wikimedia (CC-Zero)
Wiener Landespolizeivizepräsident Franz Eigner wird neuer Kabinettschef im Innenministerium

Mit dem Näherrücken der schwarz-grünen Koalition unter Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) beginnt sich auch das Personenkarussell in den einzelnen Bundesministerien wieder zu drehen. Den Anfang macht das derzeit vom ÖVP-nahen Wolfgang Peschorn geführte Innenministerium in der Wiener Himmelpfortgasse. Dort zog am 2. Dezember 2019 der bisherige Wiener Landespolizeivizepräsident Franz Eigner als neuer Kabinettschef ein.

Eigner folgt dem bisherigen Kabinettschef Stephan Wiener

Eigner war seit 1982 bei der Wiener Polizei und wurde 2002 Referent im damals von Ernst Strasser geführten Innenministerium. Seit 2017 bekleidete Eigner die Position des Landespolizeivizepräsidenten in der Bundeshauptstadt. Damals folgte Eigner der zur Generaldirektorin für öffentliche Sicherheit bestellten ÖVP-nahen Michaela Kardeis nach.

Interessant ist, dass Eigner unter anderem auch “Legal Advisor” und stellvertretender Abteilungsleiter im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) zwischen 2008 und 2011 gewesen ist. Eigner könnte bereits für den als neuen ÖVP-Innenminister gehandelten Karl Nehammer den „Quartiermacher“ spielen, um dessen Ressortübernahme unter Schwarz-Grün zu organisieren.

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